Victoria Beckham: Der Babydruck macht sie fertig!

Bringt sie sich aus Liebe in Gefahr?

Weil David die Familie vergrößern will, hat Victoria Beckham einer vierten Schwangerschaft zugestimmt. Dabei warnen Ärzte vor lebensgefährlichen Risiken.

Heißer Sandstrand, der sich beim Flanieren im Sonnenuntergang wie Seide an den Füßen anfühlt, türkisblaues Meer und endlich die langersehnte  Zweisamkeit. Zum zehnten Hochzeitstag am ­4. Juli hat David Beckham, 34, seiner Ehefrau Victoria, 35, das wohl schönste Geschenk gemacht: zehn Tage fernab jeglichen Trubels auf Necker ­Island, der Privatinsel von Virgin-Gründer­ ­Richard Branson. 36 000 Euro kostet hier eine Nacht – knapp 50 Angestellte lesen einem dafür jeden Wunsch von den Augen ab: romantische Candle-Light-Dinner am Strand, Verwöhnmassagen im Spa, Champagnerfrühstück im Bett…

Genau das richtige Ambiente für romantische Stunden, auf die das Paar ein halbes Jahr lang verzichten musste, als David in Mailand Fußball gespielt und darunter gelitten hat, dass die Familie in Los Angeles blieb: „Meine Kinder und meine Frau immer nur kurz zu sehen, war das größte Opfer“, gab er jüngst zu. Zeit mit den drei Söhnen Brooklyn, 10, Romeo, 6, und Cruz, 4, verbrachte das Paar gerade in Südfrankreich. Doch der Urlaub für die Sinne auf Necker Island ist nur für David und Victoria! Denn auf der Insel in der Karibik wollen sie nicht nur ihr Ehejubiläum feiern, sondern auch die Weichen für die Zukunft der Familie stellen: „Ich wünsche mir ein viertes Kind. Am liebsten eine kleine Tochter“, verriet der Star-Kicker kürzlich seine geheimsten Sehnsüchte. Ein Wunsch, den ihm Victoria auch sofort erfüllen würde. Um ihn glücklich zu machen und weil auch sie die „männerlastige“ Familie immer schon vergrößern wollte: „Ich hätte zu gerne eine kleine Tochter. Allein schon wegen der Kleider, die ich ihr weitergeben könnte.“ Was sie mit einem amüsierten Augenzwinkern sagt, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Babywunsch ­ihres Mannes sie gewaltig unter Druck setzt.

Ärzte haben Victoria bereits letztes Jahr von einer Schwangerschaft abgeraten!  Zwar ist sie mit 35 Jahren noch nicht zu alt, um erneut Mutter zu werden. Aber die ­Gefahr für ihre Gesundheit ist dennoch zu groß. Grund für die Besorgnis der Ärzte: Ihre drei Söhne hatte Victoria alle per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. „Too posh to push“ (dt.: „zu schick, um zu pressen“) lästerten britische Boulevard-Zeitungen ­damals. Die Geburten nach Plan und fast ohne Schmerzen rächen sich nun. Experten wissen: Drei Kaiserschnittnarben strapazieren die Gebärmutter zu stark. Bei Geburt Nummer vier könnte es deshalb zu schweren inneren Blutungen kommen. Auch vor einer normalen Geburt warnen die Ärzte: In dem Fall könnten die alten Narben reißen. Um ihr Leben zu retten, müssten ihr die Ärzte dann wohl die Gebärmutter komplett entfernen. Ein Albtraum für jede Frau!

An diese Risiken will Victoria derzeit aber gar nicht denken. Sie ist bereit, sogar ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, um David glücklich zu machen – und die Familie zusammenzuhalten. Zu groß erscheint ihr die Gefahr von Konkurrentinnen: Wo immer David auftaucht, wird er von schönen Frauen umschwärmt. Auch wenn er stets betont: „Victoria und ich – das ist für immer“, hat sie Angst vor einem Seitensprung. Deshalb will sie ihrem Mann auch unbedingt seinen Herzenswunsch erfüllen. Als Vorbereitung auf Schwangerschaft Nummer vier hat sie sich bereits vor einem Monat die Silikonimplantate aus den Brüsten entfernen lassen, außerdem verzichtet sie neuerdings auf ihre strenge Diät. Auf Fotos aus dem Familienurlaub in Südfrankreich wirkt sie eindeutig femininer und weicher. Auch der knabenhafte Kurzhaarschnitt ist einem längeren Bob gewichen. Ganz so, als ob sie David und sich selbst zeigen will, was sie ist: eine Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht als noch ein Kind von dem Mann, den sie liebt.

Der Zeitpunkt ist ideal gewählt: Das Gastspiel des 34-Jährigen in Mailand ist beendet, am 16. Juli läuft er zum ersten Mal wieder für den US-Club LA Galaxy in New York auf dem Fußballfeld auf. Allerdings wird David dort nicht freudig von seinen Teamkollegen empfangen: „Er bringt sich nicht ein“, wettert Galaxy-Kapitän Landon Donovan im Enthüllungsbuch „The Beckham Experiment“, das zwei Tage vor dem Spiel in den USA erscheint. Ex-Fußballer Greg Vanney entschärft zwar: „David ist ein Supertyp, ein toller Vater und Fußballer, aber er lebt einfach nicht in der gleichen Welt wie wir.“ Doch Donovan meint: „Ich glaube, die Liga ist für ihn ein Witz. Am besten, er würde sofort nach Europa zurückkehren.“
Gut möglich, dass David genau das plant: Seit er für die WM-Qualifikationsspiele in die englische Nationalmannschaft zurückberufen wurde, ist er seinem Traum, bei der WM 2010 zu spielen, zum Greifen nah. So nah, dass er den USA vielleicht tatsächlich den Rücken kehrt. Entsprechende Häuser in London haben sich die Beckhams bereits angeschaut. Und dabei sicher auch geprüft, ob Platz genug ist für ein viertes Kinderzimmer …  

Kathrin Kellermann