Sohn von 'Hunger Games'-Regie-Assistenten läuft Amok

Elliot Rodgers tötete sechs Menschen in Santa Barbara

Unglaublich! Der Sohn eines Regie-Assistenten der berühmten „Hunger Games“-Trilogie, tötete gestern, am 24. Mai, sechs Menschen bei einem Amoklauf in der Nähe der „University of California“ in Santa Barbara, bevor er selbst durch eine Kugel starb.

Es ist schrecklich, was sich gestern in den USA abspielte. Elliot Rodger erstach erst drei Männer in seinem Apartment, anschließend setzt er sich in seinen BMW und erschoss zwei weibliche Studentinnen aus dem Wagen heraus. In einem Feinkostladen tötete er außerdem einen weiteren Mann durch seine Pistole. 

Tod durch einen Kopfschuss

Neben den sechs Verstorbenen, gab es zahlreiche Verletzte. Der 22-Jährige rammte während seiner Fahrt mehrere Fahrradfahrer und verwundete andere Passanten durch das Schussfeuer. Erst als er die Kontrolle über den Wagen verlor kam dieser zum Stehen. Elliot wurde mit einer Kugel im Kopf tot aufgefunden. Bisher steht nicht fest ob er sich selbst hinrichtete oder durch den Schuss eines Polizisten starb.

Elliot war Autist

Der Amokläufer litt an dem „Asperger Syndrom“, einer Art von Autismus, bei dem vor allem Schwächen in den Bereichen der sozialen Integration und Kommunikation hervorgerufen werden. Zudem berichtete der Familien-Anwalt gegenüber „ABC“ dass er über Jahre hinweg gemoppt wurde: „Es gab einen Vorfall, vor ungefähr anderthalb Jahren, als er von einem Balkon während einer Party fiel - oder gestoßen wurde. Ich denke er war sein ganzes Leben lang ein Opfer von Mobbing. Ich bin mir sicher, dass dies eine große Rolle spielte, für die Vorfälle der letzten Nacht“. 

Drohungen über YouTube

Wenige Stunden vor seinem Amoklauf hatte Elliot ein Video auf „YouTube“ gepostet, in dem er verspricht Vergeltung an Frauen zu verüben. In dem sechsminütigen Clip spricht er davon sich alleine und zurückgewiesen zu fühlen, da er mit 22 immer noch „Jungfrau“ war.