Rihanna: Unterwegs als Bad Girl!

Imagewandel bei der Sängerin

Rihanna verwandelt sich immer mehr von der süßen Sängerin, hin zum "Bad Girl". Dabei stürzt sich die 21-Jährige immer mehr in ein exzessives Partyleben – verliert sie bald die Kontrolle?

Als Rihanna den Club „Tao“ in Las ­Vegas betrat, erntete sie nicht nur Blicke, sondern auch Getuschel. Denn unter ihrem lässigen Jackett trug sie nur zwei aufgeklebte silberne Sterne, die verhinderten, dass sie komplett nackt tanzte. Doch die provokante Art, die die 21-Jährige in den vergangenen Wochen nicht nur durch ihre Kleidung zur Schau trägt, stößt nicht überall auf Bewunderung und Gegenliebe. Jetzt droht der Sängerin sogar eine Klage, weil sie sich im New Yorker Tattoo Studio „East Side Ink“ sogar als Tätowiererin versuchte. Sie stach mehreren Fans kleine Regenschirme und „R“s in die Haut. Weil das aber nur lizenzierte Experten dürfen, prüft deshalb nun das Gesundheitsamt im Big Apple, ob Rihanna für ihr unverantwortliches Verhalten belangt werden kann.

Die bewusste Rebellion einer 21-Jährigen? Oder denkt sie einfach nicht nach, was sie tut? Auch in ihrem Liebesleben legt die R’n’B-Prinzessin derzeit ein „Laissez-faire“-Verhalten an den Tag – oder eher die Nacht. Nur schwer kann man bei all ihren Eroberungen noch den Überblick behalten. Seit Mai wird Rihanna immer mal wieder mit dem kanadischen Rapper Aubrey ‚Drake‘ Graham, 22, gesehen. Offiziell sind beide obligato­rische „gute Freunde“, er schwärmt: „Ich habe den größten Respekt vor ihr.“ Doch ob in Clubs in New York oder bei einer Premierenfeier: Man sieht die beiden öfter knutschend. Augenzeugen sind sich sicher: „Die beiden sind definitiv zusammen, aber sie versuchen es wohl geheimzuhalten.“ Weniger diskret gab sich Rihanna allerdings am amerikanischen Unabhängigkeitstag in Las Vegas: Da turtelte sie gleich mit zwei Männern. Kuschelte sich nachmittags an den einen, lag abends in den Armen des anderen.

Vielleicht steckt hinter diesem Verhalten jedoch ihr Ex-Freund Chris Brown, 20. Von ihm scheint sie sich einfach nicht lösen zu können. Erst im Juni wurde er auf Bewährung verurteilt – wegen des brutalen Angriffs auf die Sängerin. Seitdem darf er sich Rihanna nur mit einem Sicherheitsabstand von 49 Metern nähern. Eine Klausel, die beide für „unnötig und lächerlich“ halten. Freunde befürchten sogar, dass beide gegen diese Verfügung angehen wollen: „Rihanna und Chris arbeiten daran, Freunde zu werden.“ Ihr Vater Ronald Fenty hört das nicht gern und schlägt Alarm: „Der Junge gehört ins Gefängnis. Chris hat mein Mädchen durch die Hölle geschickt!“ Doch das scheint Rihanna in ihrer „Bad Girl“-Phase egal zu sein…

Tanja Fritzensmeier