Frances Bean Cobain warnt Lana Del Rey vor Todessehnsucht

'Der Tod von jungen Musikern ist nichts Romantisches'

Erst letzte Woche erregte Sängerin Lana Del Rey, 27, mit ihrer besorgniserregenden Aussage "Ich wünschte, ich wäre tot" die Aufmerksamkeit der Medien. Ist die melancholische Musikerin etwa selbstmordgefährdet? Nun schaltet sich Cobain-Tochter Frances Bean, 21, ein und warnt: "Der Tod von jungen Musikern ist nichts Romantisches."

Auf dem Gipfel ihrer Karriere

Doch von vorne: Eigentlich läuft es für "Summertime Sadness"-Sängerin zurzeit mehr als rund. Gerade erst veröffentlichte die 27-Jährige ihr drittes Studioalbum "Ultraviolence", das in den USA gleich auf Platz 1 der Album-Charts kletterte. 

Verstörendes Bekenntnis

In einem Interview mit dem britischen "Guardian" erklärte sie kürzlich aber überraschend ihre Sympathie für den berühmten "27 Club", der eine Reihe von Musikern wie Amy Winehouse, Jimi Hendrix oder Kurt Cobain bezeichnet, die allesamt mit 27 Jahren aus den Leben geschieden sind.

"Ich wünschte, ich wäre bereits tot. Ich habe keine Lust mehr auf all das. So fühle ich mich halt. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht sagen", gestand die US-Sängerin. 

 

"Ich werde meinen Vater nie kennenlernen" 

Nun reagierte Frances Bean Cobain auf das bedenkliche Bekenntnis Lana Del Reys und twitterte: "Der Tod von jungen Musikern ist nichts Romantisches. Ich werde meinen Vater nie kennenlernen, weil er früh gestorben ist." Vor 20 Jahren richtete sich ihr berühmter Vater selbst, damals war Frances gerade mal ein Jahr alt. 

Todessehnsüchte sind "nicht cool"

"Du denkst, es ist 'cool'. Das ist es verdammt noch mal nicht" schreibt sie weiter. Weise Worte einer jungen Frau, die die realen Auswirkungen des legendären "Club 27" jeden Tag aufs Neue zu spüren bekommt.