Ausraster! Per Mertesacker verliert in Interview die Geduld

Wut-Gespräch: 'Was wollen Sie von mir?'

Schwer genervt: Per Mertesacker direkt nach dem Achtelfinale im ZDF-Interview Per Mertesacker Ruhig Blut, Per! Abwehrspieler Per Mertesacker rastete nach dem Spiel gegen Algerien aus

Juhu - Deutschland steht im WM-Viertelfinale! Das gestrige Spiel gegen Algerien war zwar für die deutsche Nationalmannschaft ein wahrer Fußballkrimi, aber es gab ein Happy End. Nur einer konnte sich über den Sieg nicht ganz so sehr freuen: Verteidiger Per Mertesacker, 29, war im Interview mit ZDF-Reporter Boris Büchler noch so aufgewühlt, dass ihm die Kritik des Reporters "völlig wurscht" war und er gereizt auf die Fragen, des Journalisten reagierte.

Den meisten Deutschen ging es heute Morgen wohl ähnlich: Zu wenig Schlaf und prompt hat man eine Laune wie Per Mertesacker nach dem gestrigen Spiel.

Doch den Ausraster vor den laufenden Kameras des ZDFs konnte man doch irgendwie nachvollziehen. Nach 120 Minuten Spielzeit war der Abwehrspieler schließlich körperlich und nervlich vollkommen am Ende. Wer will sich da schon mit nervigen Reportern rumschlagen, die den eigenen Sieg hinterfragen?

"Ich verstehe die Fragerei nicht. Was wollen Sie jetzt von mir?"

Nach dem 2:1-Sieg wollte der ZDF-Journalist eigentlich nur ein Statement zu der Leistung der deutschen Nationalmannschaft haben und ergründen, warum der Viertelfinal-Einzug so ein hartes Stück Arbeit war.

"Glauben Sie, unter den letzten 16 ist 'ne Karnevalstruppe?"

Doch Mertesacker fühlte sich prompt auf den Schlips getreten und gab ausschließlich patzige Antworten in Jürgen-Klopp-Manier:
"Ich verstehe die Fragerei nicht. Was wollen Sie jetzt von mir? Glauben Sie, unter den letzten 16 ist 'ne Karnevalstruppe? Wir sind unter den letzten Acht und das zählt!"

Na gut, da hat der Per ja schon irgendwie recht. Hauptsache wir haben gewonnen. Am besten wir befolgen alle seinen Rat und "legen uns jetzt erst einmal drei Tage in die Eistonne",  bis sich die hitzige Stimmung etwas abgekühlt hat.

Das ganze Interview seht ihr hier:

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