Tour de France - Gruseliges Bein-Selfie von Bartosz Huzarski

Hat der polnische Profi-Radsportler etwa mit Doping nachgeholfen?

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Doch bei dem Anblick dieser von Venen durchzogenen Beine läuft uns glatt ein kalter Schauer über den Rücken. Diese monströsen Schenkel gehören nicht etwa einem fleischgewordenen Superhelden, sondern dem polnischen Profiradfahrer Bartosz Huzarski, 33. 

Sie sehen aus, als würden sie bei der nächsten kleinsten Anstrengung platzen, doch diese durchtrainierten Beine sind erst gerade die Tour de France gefahren. Nach der schwierigen Pyrenäen Etappe postete der Profi-Radsportler dieses erschreckende Bild auf seinem Facebook-Account. 

Dopingvorwürfe werden laut

Dass die Tour de France kein Zuckerschlecken ist und die Schenkelchen hier ordentlich in Mitleidenschaft gezogen werden dürften, steht außer Frage, in den sozialen Netzwerken vermutet man aber eine ganz andere Ursache hinter den deutlich hervortretenden Adern.

Hat der 33-Jährige etwa auf unerlaubte Dopingmittel zurückgegriffen? Viele werten die Venen als ein deutliches Anzeichen für einen Missbrauch. 

"Für mich ist dieser Anblick ganz normal"

Huzarski wehrt sich gegen die Dopingvorwürfe und verteidigt sichauf seiner Facebook-Seite: "Für mich ist dieser Anblick ganz normal. Nicht unbedingt jeden Tag, aber nach harten Etappen bei hohen Temperaturen." Mit Humor versucht er der ganzen Sache den Wind aus den Segeln zu nehmen: "Natürlich werde ich nie die Beine eines Victoria-Secret-Models haben."

Wird das Foto Folgen haben?

Dennoch: Das Schauderbild hat so weite Kreise gezogen, dass Profi-Sportler das Foto mittlerweile wieder von seiner Facebook-Seite entfernte. In den letzten Jahren haben etliche Dopinggeständnisse in der Tour de France dem Ruf des Radsports massiv geschadet.