Javier Bardem stellt klar - 'Wir hassen Antisemitismus'

Der Schauspieler fühlt sich falsch verstanden

Als Nazi bezeichnet zu werden ist wohl eine der größten Beleidigungen. Javier Bardem, 45, wehrt sich nun gegen solche Vorwürfe, denn er sei missverstanden worden, was seine Haltung zu den Geschehnissen in Israel angeht.

Der Schauspieler und seine Ehefrau Penelopé Cruz, 40, sowie Regisseur Pedro Almodovar und mehrere andere Bekanntheiten der spanischen Filmindustrie hatten einen offenen Brief unterschrieben, welcher die israelischen Luftangriffe auf den gazastreigen als „Genozid“ bezeichnet.

Hassen den Antisemitismus 

Bardem ist von den Vorwürfen erschüttert. In einem Statement erklärte der „Skyfall“-Star, die Unterschrift sei als "Bitte um Frieden" gemeint gewesen. Zudem beteuerte Bardem, dass sowohl er, als auch seine Frau den Antisemitismus hassen würden, „genauso wie wir die schrecklichen und schmerzhaften Folgen des Krieges hassen“.

Gegen jegliche Form von Gewalt

Vielmehr habe er großen Respekt vor den Menschen Israels, auch wenn er „das militärische Vorgehen der Israelis kritisiere“. Außerdem sei Bardem dazu erzogen worden, gegen jegliche Form von Gewalt zu sein – egal ob sie sich gegen Religionen oder Ethnien richtet.

"Die Gewalt muss enden"

„Die Politik sollte solch riesigen Schmerz auf beiden Seiten nicht rechtfertigen“, findet Javier Bardem und hofft, dass die Oberhäupter beider Staaten auf UN-Sekretär Ban Kimoon hören, welcher sagte: „Im Namen der Menschlichkeit, die Gewalt muss enden“.