Der große Beauty-Schwindel

Wie sich Hollywood schön schummelt

Um schön zu sein, greifen Hollywood- Stars tief in die Trickkiste. Auf Werbefotos wirken Britney, Madonna & Co. stets makellos. OK! deckt den Beauty-Schwindel auf und erklärt, wie sich die Promis schlank schummeln.

Weil sie Stars sind, müssen sie funkeln. Schöner sollen sie sein – größer und begehrenswerter. Denn nur wer Normalsterbliche überstrahlt, hat etwas auf der Leinwand bzw. der großen Bühne verloren. Oder? Dumm nur, dass wir uns dann doch irgendwann mit all diesen Schönheiten vergleichen. Warum ist das Gesicht von Britney Spears, 27, trotz all der Drogen- und Alkoholexzesse noch immer so glatt wie ein Babypopo? Und warum hat Scarlett Johansson, 24, so einen Wahnsinnsbusen, der die Gesetze der Schwerkraft offensichtlich nicht kennt? Und weshalb bekommen alle Menschen Falten, nur nicht Nicole Kidman, 42? Ganz abgesehen von der Tatsache, dass es in Hollywood keine Fisselhaare oder Rettungsringe zu geben scheint …

Doch Schönheitsmakel gibt es in Hollywood genauso wie überall auf der Welt. Nur werden die dort einfach geschickt versteckt – besser: aus der Welt geräumt. Und dabei muss nicht immer gleich ein Beauty-Chirurg am Werk gewesen sein. Die größten Lügen über die unerreichbare Schönheit der Stars ­verbreitet ein Computerprogramm: Dank „Photoshop“ wirkt Mariah Carey, 39, nur auf Paparazzi-Bildern wie eine Rubens-Frau – während sie auf Werbefotos ihrer Plattenfirma eine traumhafte Sanduhr-Figur präsentiert. Und Madonna, 50, kann sich mit Photoshop für Louis Vuitton noch einmal in eine faltenlose Jungfrau verwandeln. Cameron Diaz, 36, kennt keine Hautprobleme mehr, und bei Keira Knightley, 24, wird mal eben eine Körbchengröße dazugeschummelt.

Apropos: Bei der Gestaltung ihrer Oberweiten beweisen Stars ganz besonders großen Erfindungsreichtum. Wer keine Implantate hat, zaubert mit Wonderbras, Silikonkissen oder Klebeeinlagen einfach sein Traumdekolleté. Während es beim Busen darum geht, aus weniger mehr zu machen, verhält es sich beim Bauch meist umgekehrt. Und deshalb zählen neben Push-up-BHs die Bauch-weg-Slips zu Hollywoods beliebtesten Modeaccessoires. Berühmt geworden als riesiger Liebestöter in „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“, gibt es die schlauen Schlüpfer inzwischen auch als String, den man unter eng anliegenden Kleidern tragen kann. Auf einen solchen würde vermutlich auch Kate Winslet, 33, nicht verzichten. Ansonsten hat die Oscar-Preisträgerin aber zu den Schönheitstricks der Traumfabrik ein recht distanziertes Verhältnis: „Ich habe Falten auf der Stirn, die sehr deutlich zu sehen sind“, verriet sie vor Kurzem dem US-Magazin „Harper’s Bazaar“. „Wenn ich mir dann Filmposter ansehe, sage ich: ‚Jungs, ihr habt meine Stirn retuschiert. Könnt ihr das bitte rückgängig machen?‘“ Und mit ihren Fältchen lässt Kate dann so manches glatt gemogelte Gesicht ganz schön alt aussehen.