Selbstmord! Schumachers mutmaßlicher Akten-Dieb tot in Zelle

Nach nur einem Tag in Haft soll er sich erhängt haben

Der Unfall und die darauf folgende monatelange Koma-Phase von Michael Schumacher, 50, war schlimm genug für seine Familie und Angehörigen. Nun der nächste Schock: Der Mann, der im Verdacht stand, Schumachers Krankenakte gestohlen und verschiedenen europäischen Medien zum Kauf angeboten zu haben, wurde am Mittwochmorgen, 6. August, tot aufgefunden.

Er soll sich in seiner Zelle in einem Gefängnis in Zürich erhängt haben, nachdem er nur einen Tag zuvor verhaftet worden war.

"Keine Hinweise auf Dritteinwirkung"

In einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich heißt es: „Ein Mann ist am Mittwochmorgen, 6. August 2014 erhängt in seiner Zelle im Zürcher Polizeigefängnis aufgefunden worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft bestehen keine Hinweise auf Dritteinwirkung. Der Verstorbene war im Zusammenhang mit der Weitergabe von Krankenakten von Michael Schumacher am 5. August 2014 festgenommen worden.“

Er hatte 50.000 Euro gefordert

Laut einem Bericht der Zeitung "Blick" handelte es sich um einen Angestellten der Schweizerischen Rettungsflugwacht, der für die brisanten und sehr persönlichen Informationen zu Schumachers Operationen und Gesundheitszustand umgerechnet um die 50.000 Euro gefordert hatte.

Die Unterlagen gelangten glücklicherweise nie an die Öffentlichkeit.