Robin Williams - Führte seine Depression in den Tod?

Die Trauer um den Schauspieler ist unermesslich

Der großartige Schauspieler Robin Williams verstarb gestern nachmittag mit nur 63 Jahren in seinem Haus in Marin County bei San Francisco - durch Erstickung. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Was trieb Robin zu dieser ausweglosen Tat?

Ganz Hollywood ist fassungslos. Schließlich gehörte Williams zu den beliebtesten und besten Schauspieler unserer Zeit. Wer kennt nicht seine bekanntesten Filme, wie "Mrs. Doubtfire", "Good Will Hunting" und "Der Club der toten Dichter"?

Schöner Schein

Doch Robin ging es anscheinend sehr schlecht. So lustig der Schauspieler immer im Berufsleben war, so traurig war er auch, als der Vorhang fiel.

Als Robins Karriere in den 1970er Jahren als Komiker startete, stieg ihm der Ruhm schnell zu Kopf. Williams fing an, Alkohol zu trinken und Kokain zu nehmen. Doch der Oscar-Preisträger heiratete seine Susan, wurde Vater und gab seine Sünden - zunächst - auf.

Rückfälle

2006 und auch dieses Jahr ließ er sich jedoch zur Rehab in die "Hazelden Addiction Treatment Center" einweisen - Rückfälle, für die sich Robin sehr schämte.

Die Alkoholsucht ging mit einer starken Depression einher. Der Superstar fühlte sich oft "einsam und ängstlich". Doch helfen konnte Williams niemand.

Tragischer Verlust

Seine Sprecherin bestätigte jetzt: "Robin Williams ist heute morgen verstorben. Er kämpfte in letzter Zeit gegen eine schwere Depression an. Dies ist ein tragischer wie plötzlicher Verlust. Die Familie bittet um die Wahrung ihrer Privatsphäre in dieser schweren Zeit des Trauerns."