Alles nur Show? Ice Bucket Challenge wird scharf kritisiert

Promis wie Gwen Stefani machen mit und kassieren dafür nicht nur Lob

In den letzten Tagen kommt man einfach nicht drum herum. Was in Hollywood anfing, schwappte nun auch nach Deutschland über - „Ice Bucket Challenge“. Die lustigen Videos, in denen sich Promis einen Eimer voll Eiswasser über den Kopf schütten sind aktuell der Renner und doch wird das Projekt, das eigentlich einem guten Zweck dienen soll, scharf kritisiert. 

Die Idee ist ganz simpel - entweder man schafft die frostige Herausforderung binnen 24 Stunden oder man muss Geld spenden. Während mittlerweile fast jeder Promi, der was auf sich hält, an der Aktion zugunsten der „ALS“-Stiftung mitmacht, melden sich nun auch viele Kritiker zu Wort.

Mehr Show als gute Tat?

Neben den zahlreichen positiven User-Kommentaren unter den Promi-Videos finden sich auch immer mehr Menschen, die das Ganze als reinste Farce betrachten und besonders über die immense Wasserverschwendung schimpfen. 

"Reine Wasserverschwendung"

„Wäre es nicht sinnvoller, Geld zu spenden, anstatt kostbares Wasser zu verschwenden“, fragt eine Userin auf Gwen Stefanis Facebook-Seite. „Traurig nur, dass die Wenigsten wissen, was ALS überhaupt für eine schwere und unheilbare Krankheit ist“, kritisiert eine Userin auf der Seite von Oliver Pocher.

Ist das Ziel, auf die Krankheit aufmerksam zu machen, also verfehlt? Viele sind auch der Meinung, dass die Stars einfach nur spenden sollten, anstatt sich feuchtfröhlich zu vergnügen und kostbare Ressourcen zu verschwenden. Ob und wie viel jeder Promi spendet bleibt nämlich unklar.

So oder so - am Ende hat die Aktion hoffentlich eine ordentliche Summe Geld für den richtigen Zweck eingebracht.