Robin Williams' Filmtochter - Ergreifende Worte der Trauer

In ihrem Blog gedenkt sie dem Schauspieler mit rührenden Worten

Der Tod von Robin Williams (†63) Anfang August ließ niemanden kalt, war er doch als Schauspieler durch so viele Rollen den Zuschauern und Schauspiel-Kollegen ans Herz gewachsen. Besonders als „Mrs. Doubtfire“ begeisterte er das Publikum. Umso rührender sind die Worte, die seine Film-Tochter Mara Wilson, 27, nun zu der Tragödie äußerte.

Auf ihrem Blog „marawilsonwritestuff“ schrieb Mara Wilson nun einen langen Eintrag, in dem sich sich an Robin erinnert und ihre Trauer beschreibt. Dabei wird deutlich, sehr dem Kinder-Star der Tod ihres einstigen Film-Vaters ans Herz geht.

"Remembering Robin" 

„Er erinnerte mich immer ein bisschen an meinen Vater“, erklärt sie gleich zu Anfang. Der Robin, den sie kannte, war „herzlich, einfühlsam, gefühlvoll, fürsorglich und brillant“, schwärmt Wilson. Umso mehr bedauert sie, so wenig Kontakt mit ihm gehabt zu haben.

Sie macht sich Vorwürfe

„Ich wünschte, wir hätten mehr miteinander geredet. Ich wünschte, ich hätte mich mehr um ihn gekümmert“, wirft sie sich vor. „Weil ich immer vom Schlimmsten ausgehe, hatte ich schon so oft Angst, wichtige Menschen zu verlieren, an Robin habe ich dabei nie gedacht", gibt Mara zu.

Das letzte Treffen

Sieben Jahre seien seit ihrem letzten Treffen bereits vergangen. Mara beschreibt dieses letzte Treffen, das stattfand, als Robin gerade den Film „Der Klang des Herzens“ in New York drehte, wo sie zeitgleich ihr Studium anfing.

Er erkannte sie nicht

Williams sei auf dem Weg in seinen Trailer gewesen, als sie nach ihm rief. Doch als er sich umdrehte, erkannte er sie nicht gleich. „Ich bin’s, Mara!“, rief sie ihm zu und da erkannte er sie. „Er sagte mir, wie erwachsen ich aussah und fragte, ob ich die NYU mögen würde“, erinnert sie sich an das Gespräch.

"Er war jemand, dem alles etwas bedeutete"

 Es war Small Talk, aber so wie Robin mich anschaute, gab er mir das Gefühl, dass es ihn wirklich interessierte“, schreibt Wilson. „Er war einfach jemand, dem alles etwas bedeutete“.