Joan Rivers - Endoskopie-Klinik erhält Morddrohungen

'Wenn Joan stirbt, blüht euch dasselbe'

Ihr Tod kommt für alle überraschend. Eigentlich hatte sich die US-TV-Legende Joan Rivers,  † 81, in der letzten Woche nur einer Stimmband-OP unterziehen wollen, doch der Eingriff verlief nicht ohne Komplikationen: Die Entertainerin erlitt einen Atemstillstand, wurde ins künstliche Koma versetzt und starb wenige Tage später. 

Während Hollywood  und der Rest der Welt um das spitzzüngige TV-Urgestein trauert, richten sich einige aufgebrachte Fans in ihrer Wut an die Klinik, in der die Stimmband-OP in der vergangenen Woche durchgeführt wurde. 

Eindeutige Drohungen

"Wenn Joan stirbt, blüht euch dasselbe" oder "Ich hoffe, ihr sterbt alle, ihr habt eine Ikone umgebracht". Viele sehen ärztliches Versagen als Grund für Joan Rivers plötzliches Ableben und bombardieren die Yorkville Endoscopy Klinik in New York mit üblen Drohungen. 

Todesursache weiterhin unklar

Die Klinik hat inzwischen ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Außerdem schließt das Spital vorübergehend abends früher, wie das Online-Portal "Tmz" erfahren hat. Währenddessen wurde die Autopsie der Komikerin abgeschlossen, die Todesursache bleibt jedoch weiterhin ungeklärt. Die Yorker Gesundheitsbehörde überprüft außerdem, ob eine reguläre Untersuchung wegen Kunstfehlern eingeleitet werden soll.

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