Ist die Ehe von Ben Affleck in Gefahr?

Krisenstimmung

Am Set seines neuen Films wirft Ben Affleck seiner Kollegin Blake Lively verliebte Blicke zu. Trennt er sich jetzt von seiner Frau Jennifer Garner? OK! erklärt, was wirklich dahintersteckt ...

Einen ganzen langen Monat hatte sie ihren Ehemann und Vater ihrer zwei Töchter nicht gesehen. Während Ben Affleck, 37, in Boston das Drama „The Town“ dreht, war Jennifer Garner, 37, allein zu Hause mit den Kindern Violet, 3, und Seraphina, 8 Monate. Und ausgerechnet dann, wie es oft so ist, werden Gerüchte laut, dass Ben am Set mit der süßen und deutlich jüngeren Co-Darstellerin Blake Lively, 22, flirten soll. Plötzlich tauchen amouröse Bilder von den beiden auf und es heißt sogar. „In ihrer Gegenwart benimmt er sich wie ein liebestoller Teenager“, amüsierten sich Set-Mitarbeiter.

Es ist also nicht verwunderlich, dass Jennifer sofort die Dreharbeiten ihres eigenen Films „Valentine’s Day“ unterbrochen und die Sachen gepackt haben soll. „Sie hat Angst, dass Ben wieder zu einem egoistischen Playboy wird – so wie früher, bevor sie geheiratet haben“, gibt ein Insider laut. Jennifer selbst sagte noch vor wenigen Tagen: „Mich müsste eine Rolle wirklich sehr, sehr reizen, dass ich dafür meine Familie im Stich lasse.“

Klingt alles nach einer handfesten Krise. Aber ist es das auch wirklich? Jennifer und Ben waren noch nie das Rampenlicht-Paar, sie flanieren eigentlich nie zusammen über rote Teppiche. Genau das heizt natürlich die Gerüchteküche an. Dazu ein verdächtiger Moment mit einer anderen Frau und der Ehebruch-Skandal scheint perfekt. Schließlich traf auch Jennifer an einem Filmset zum ersten Mal auf Ben. Und kurz nach dem zweiten gemeinsamen Film „Daredevil“ (2003) funkte es. Jetzt soll er also mit Blake Lively lieb­äugeln: Dabei ist der „Gossip Girl“-Star, mit dem der zweifache Vater laut Medien­berichten so heftig flirtet, sogar seit knapp drei Jahren mit Serienpartner Penn Badgley, 22, liiert. Also Entwarnung! Was bleibt, ist jedoch Jennifers Unmut über Bens rücksichtslosen Arbeitseifer. Erst Anfang Juli erklärte er: „Zu sagen, dass die Familie mein Leben verändert hat, ist ein Klischee.“ Das muss sich für Jennifer wie ein Stich ins Herz angefühlt haben.

„Über solchen Paaren schwebt das ­Damoklesschwert der Unzufriedenheit“, mahnt auch Psychologin Dr. Alina Wilms im Gespräch mit OK!. „Wenn einem mehr an der Beziehung liegt als seinem Partner, fühlt er sich betrogen oder nicht ausreichend geliebt.“ Doch die größte Belastung bestehe darin, dass dem einen der andere nicht zum Glücklichsein genüge. „Dieses Gefühl löst Verlassensängste aus und verändert das Bindungsverhalten. Das führt zur Einforderung von zwanghaften Liebesbeweisen und zu Streitigkeiten, die den weniger gebundenen Partner dann noch mehr auf Distanzkurs bringen“, warnt die Expertin.

Dazu kommen tägliche Bewährungsproben in Hollywood: ständig unter Beobachtung zu stehen, Drehstrapazen gepaart mit Familienstress und attraktive Filmkollegen, die bei Auslandsarbeiten das Heimweh mildern könnten. Eine Ehe in der Traumfabrik skandalfrei zu zelebrieren, ist kein leichtes Spiel …

Meike Rhoden