Katherine Heigl & Gerard Butler exklusiv

Die beiden Hollywood-Stars im OK!-Interview

Sie gilt als glücklich verheiratet, er als notorischer Single. Wie allerdings die nackte Wahrheit aussieht, verraten die Schauspieler nur in OK!

Die beiden sind Hollywoods neues Traumpaar! In der Komödie "Die ­nackte Wahrheit"  bringen sich ­Katherine Heigl, 30, und Gerard Butler, 39, wechselweise um den Verstand – und nehmen in Sachen Sex und Liebe kein Blatt vor den Mund. Auch nicht im Gespräch mit OK! …

Gerard, bei Ihrer ersten Begegnung mit Katherine haben Sie angeblich als Erstes auf ihre Brüste gestarrt. Ist das wahr?
Butler: Ich kann mich gar nicht daran erinnern. (grinst) Ich weiß nur, dass ich total nervös war. Denn ich hatte Angst, dass wir nicht miteinander klarkommen. Hätte ich auf ihre Brüste gestarrt, wäre das nicht so toll gewesen …

Auf was also schauen Sie bei einer Frau als Erstes?
Butler: Ihre Augen, und wenn sie wegsieht, auf ihre Brüste. (lacht) Ich bin halt ein normaler Mann, und Männer lassen sich viel leichter erregen, als wir das zugeben. Zwischen uns und den Frauen gibt es da doch einen Unterschied.

Würden Sie dem zustimmen, Frau Heigl?
Heigl: Nicht unbedingt, aber Männer sind direkter, Frauen zurückhaltender.     
Butler: Aber Frauen können genauso sexistisch sein. Ich habe viele Frauen getroffen, die einfach nur ihren Spaß haben wollten.
Heigl: Das ist schon richtig. Frauen zeigen verschiedene Facetten. Wir sind einerseits die züchtige Bibliothekarin, aber wir können auch die coole Stripperin sein.

Und wie haben Sie Ihren Mann Josh Kelley eingefangen?
Heigl: Das überlasse ich Ihrer Fantasie. Aber ich fühlte mich sofort von ihm angezogen, und nach neun Monaten waren wir verlobt.

Hatten Sie keine Checklisten wie in "Die nackte Wahrheit"?
Heigl: Doch, aber nicht so spezifisch. Es ist mir egal, was ein Mann zum Abendessen trinkt. Mir geht’s eher um Aspekte wie "Mag er Tiere?", "Hat er Humor?","Ist er mitfühlend?".

Wie sieht’s mit der Checkliste bei Ihnen aus?
Butler: Ich merke erst, was ich bei einer Frau suche, wenn ich es sehe. Wie sie lacht, wie sie sich bewegt oder wie sie mir etwas erzählt …

Und welche Eigenschaften haben Sie bei Jennifer Aniston gefunden?
Butler: Ich kenne Jennifer seit Jahren und sie ist ein großartiges Mädchen, aber eine Beziehung haben wir nicht. Da muss ich Sie enttäuschen.

Suchen Sie auch nach der großen Liebe, wie Katherine sie gefunden hat?
Butler: Nicht gezielt. Ich genieße mein Single-Leben. Vielleicht werde ich glücklicher Fami­lienvater, vielleicht gehe ich allein durchs Leben – das kann ich nicht kontrollieren.
Heigl: Ich finde sowieso, dass man auch als Single glücklich werden kann. Und das obwohl mein Mann wirklich vollkommen ist.

Haben Sie Ihre eigene Single-Zeit genossen?
Heigl: Nicht immer. In meinen 20ern hatte ich nicht genügend Selbstbewusstsein. Wenn ich mit Männern ausging, dachte ich mir immer: "Wie soll ich sein, damit ich ihm gefalle?"

Was könnte einen Mann an Ihnen stören?
Heigl: Manchmal verhalte ich mich wie ein Idiot und sage Dinge, die ich nicht richtig durchdacht habe. Aber ich würde nie die Gefühle einer anderen Person absichtlich verletzen.

Sind Frauen also sensibler als Männer?
Butler: Kommen Sie, ich habe auch meine femininen Seiten.

Welche sind das?
Butler: Ich singe gern und ich träume davon, ­einen Tanzkurs zu besuchen. Und wenn mich ein Drehbuch bewegt, dann weine ich auch.

Woher kommt dann Ihr Macho-Image?
Butler: Verstehen Sie mich nicht falsch – ich bin durch und durch ein Mann. Aber ich kann auch verdammt schüchtern sein. Vor allem, wenn ich mit einer Frau spreche, die ich mag. Das ging mir schon als Teenager so.

Und heute immer noch?
Butler: Na ja, ich habe noch nicht mal einen coolen Aufreißspruch.
Heigl: Der hilft auch nicht. Wenn ich Männer mit ihren Macho-Sprüchen höre, dann kann ich das gar nicht ernst nehmen. Wobei ich jetzt aber nicht mehr angemacht werde – mein Ehering ist doch ziemlich deutlich sichtbar.

Sie klingen, als würden Sie das bedauern?
Heigl: Das, was man nicht hat, scheint immer besser … Aber im Ernst: Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen.

Zumal Sie seit wenigen Wochen auch noch Mutter einer Adoptivtochter aus Korea sind.
Heigl: Sie sagen es. Ich wollte schon immer ­Familie haben. Aber nur mit einem Partner wie Josh war das möglich. Denn jetzt brauche ich jemanden, der mir so richtig unter die Arme greift.  

Rachel Bradley