Michelle Williams: ihre Trauer um Heath Ledger

Zeit der Hoffnung

Regisseuer Spike Jonze war ihr eine Stütze nach dem Tod von Heath Ledger. Doch ihre neue Liebe zerbrach an der Trauer um den verstorbenen Schauspieler. Dennoch blickt Michelle Williams hoffnungsvoll in die Zukunft - und ihre Tochter baut sie dabei je

Für sie war er ein Rettungsanker: "Ich dachte, mich neu zu verlieben, sei das Einzige was mich vor dem Schmerz bewahren kann", gibt Michelle Williams, 29, nach dem überraschenden Liebes-Aus mit Spike Jonze, 39, zu. "Es war eine irrsinnige Idee, denn es hat alles nur komplizierter gemacht", erklärte sie jetzt. Zwar hat ihr der Regisseur nach dem Tod von Heath Ledger († 28) Halt gegeben und sie aufgefangen. Doch die Trauer um ihren Ex-Verlobten und Vater ihrer Tochter Matilda, 3, saß zu tief. Schmerzhaft musste sich Michelle eingestehen, dass sie für eine neue Liebe nicht bereit ist. Denn es vergeht kein Tag, an dem sie nicht an Heath denkt.

"Wenn ich ihn besonders vermisse und mich frage, wo er jetzt ist, schaue ich ­Matilda an", sagt sie. Nach wie vor schweigt sie sich jedoch darüber aus, wa­rum sie und Heath sich im August 2007, nur fünf Monate vor seinem tragischen Tod, trennten. Stattdessen verrät sie, was ihr durch die Trauer geholfen hat: Freunde – und Gartenarbeit. "Ich sah unter all dem Laub wieder etwas sprießen. Das hat mich daran erinnert, mich wieder um mich selbst zu kümmern." Unendlich viel Kraft schöpft sie aus dem Leben mit ihrer kleinen Tochter. "Ich fühle mich gesegnet. Eine Weile dachte ich, wir hätten alles verloren. Doch der Verlust bewegte mich dazu, besser ­leben und lieben zu wollen."

Tanja Fritzensmeier