Angelina Jolie: So abgemagert war sie noch nie!

Doch Brad Pitt scheint machtlos zu sein

Ein stummer Schrei nach Liebe: Die Schauspielerin wird immer dünner. Dahinter stecken offenbar große seelische Probleme …

Sie ist eine oscarprämierte Schauspielerin, doch selbst sie kann nicht mehr verbergen, wie schlecht es ihr geht. Ange­lina Jolie, 34, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst – abgemagert, ausgemergelt, müde und kraftlos. Zwar gibt sie sich bei Premieren auf dem roten Teppich größte Mühe, vor den Kameras zu lächeln und zu strahlen, aber wenn sie sich unbeobachtet wähnt, zeigen flüchtige Momentaufnahmen, wie es wirklich um ihre Seele bestellt ist: Sie ist innerlich zerrissen, ihr gesamtes Verhalten ein verzweifelter Schrei nach Liebe.

Deshalb wird sie auch immer dünner. Nicht selten ist das der Beginn einer sich andeutenden Magersucht, wie Psychologen wissen: Die Betroffenen kommen mit sich selbst nicht mehr klar, das Einzige, was sie kontrollieren können, ist die Kalorienzufuhr. Das gibt ihnen ein Gefühl der Stärke, wenn sie Macht über ihr Essverhalten haben. Doch bei Angelina steckt offenbar mehr hinter ihrem Magerwahn als nur der Wunsch, ihr Leben zu kontrollieren. Freunde der Schauspielerin kennen den wahren Grund: "Sie ist sehr manipulativ und sie weiß, wenn sie hungert, macht Brad sich Sorgen und wird sich um sie kümmern." Bekenntnisse aus dem Umfeld des Paares, die zeigen, dass zwischen Angelina und Brad Pitt, 45, nicht alles zum Besten steht: "Sie hat Angst davor, ihn zu verlieren, und sie wird alles tun, um das zu verhindern."

Das klingt so gar nicht nach der Person, die in Hollywood den Ruf einer Powerfrau genießt. Die früher einen Tropfen Blut ihres Ex-Mannes Billy Bob Thornton, 54, um den Hals trug und immer wieder mit ihren außergewöhnlichen Neigungen und ihrer Bisexualität kokettierte.­ Doch diese lebensbejahende Unbekümmertheit, die sie früher umgab, ist ihr seit dem Tod ihrer Mutter Marcheline Bertrand († 56) im Januar 2007 abhanden gekommen. Seit diesem Erlebnis ist ein tiefer Riss in ihrer Seele, weil sie den Menschen verloren hat, von dem sie bedingungslos geliebt wurde. Gut möglich, dass sich Angelina mit der Trauer noch nicht wirklich auseinandergesetzt hat, weil es zu schmerzhaft ist. Aber es wird immer deutlicher, dass sie irgendetwas kompensieren will – mit ihren Filmen, ihrem humanitären Engagement und nicht zuletzt mit ihrer stetig wachsenden Kinderschar.

Ihr Leitspruch ist: "Ich will so viele Kinder retten, wie es geht." Doch schon längere Zeit vermuten Psychologen hinter ihrem Taten­drang mehr als nur lobenswerte Absichten: Sie will sich selbst retten! Offenbar versucht sie mit aller Macht, die Leere in ihrem Herzen, die ihre verstorbene Mama hinterlassen hat, zu füllen. Daher auch ihre verzweifelte Angst, Lebens­gefährte Brad, mit dem sie sechs Kinder hat, zu verlieren. Konnte sie früher noch ungezwungen, lässig und selbstbewusst ihre Liebe zu ihrem Co-Star aus "Mr. & Mrs. Smith" feiern, hat sie nun durch den Tod ihrer Mutter eine Verlustangst, die sie früher nicht kannte und mit der die hochemotionale Schauspielerin nicht klarkommt …

Deshalb hungert sie. Durch den emotionalen Stress bringt sie keinen Bissen herunter. Außerdem scheint es Angelinas Hoffnung zu sein, dass eine fragile Figur den Beschützerinstinkt des Partners weckt. Motto: "Je zarter ich bin, desto eher wird er mich auffangen." Doch ihre subtile Art, Brad ihre Hilflosigkeit zu zeigen, scheint bei ihm nicht anzukommen. Ein Insider verrät, dass er große Probleme damit hat, die Stimmungsschwankungen seiner Lebensgefährtin aufzufangen. Weil er sie nicht versteht und sie ihren Kummer nicht in Worte fassen kann. Stattdessen wählt sie andere Wege, um Brad mit aller Macht an sich zu binden, um nicht noch einen weiteren geliebten Menschen zu verlieren: Angelinas festes Bestreben war, nach Shiloh, 3, und den Zwillingen Knox und Vivienne, 14 Monate, ein weiteres leibliches Kind zu bekommen. "Sie arbeiten daran", weiß ein Freund des Paares. Doch für eine Schwangerschaft ist Angelina derzeit viel zu dünn!

Alternativ plant sie – Gerüchten zufolge – deshalb eine weitere Adoption. Als die Familie vor einigen Wochen nach Kenia reiste, weil Angelina dort ein Flüchtlingscamp besuchte, jettete die Schauspielerin mit Shiloh und Adoptivtochter Zahara, 4, nach Äthiopien. Dort war sie offiziell auf der Suche nach einem Standort für eine Klinik, die sie finanzieren will. Doch während des Trips nach Addis Abeba besuchte sie angeblich auch das Waisenhaus, aus dem sie damals Zahara gerettet hatte. Noch ein Kind, um ihre Sehnsucht nach Liebe zu stillen? Es heißt, Brad sei von der Idee nicht begeistert. Vielleicht sollte sie sich deshalb auf die Liebe besinnen, die sie in ihm gefunden hat.

Kathrin Kellermann