Xavier Naidoo schockt mit Missbrauchs-Geständnis

Im Interview spricht er so offen wie nie

Xavier Naidoo gehört heute zu Deutschlands erfolgreichsten Künstlern. Doch hinter dem Musiker liegt eine schreckliche Vergangenheit. Erstmals spricht er jetzt über das schlimmste Erlebnis in seinem Leben: Im Urlaub bei seiner Tante fiel er

Xavier Naidoo ist bekannt für seine sensiblen Lieder, mit denen er die Herzen seiner Fans berührt. Doch wie jetzt erneut bekannt wurde, steckt hinter dem Falco-Cover "Jeanny", das sexuellen Missbrauch thematisiert, auch Xaviers ganz persönliche Geschichte. Bereits vor acht Jahren, als er das Lied veröffentlichte, sprach der damals 30-Jährige darüber, dass er als Kind selbst vergewaltigt wurde.

Die schreckliche Tat ereignete sich während eines Südafrika-Urlaubes bei seiner Familie. Dort kam er mit einem Hausangestellten ins Gespräch. "Eines Tages sagte ich ihm, dass er mich an meinen Vater erinnern würde. Daraufhin lockte er mich in seine Hütte." Dort verging sich der 60-jährige Mann an dem neunjährigen Jungen. "Plötzlich saß ich auf seinem Bett und er meinte: 'Deinen Vater küsst du doch bestimmt auch?' Wenige Sekunden später lag er auf mir." Aus Angst habe er sich nicht getraut, um Hilfe zu rufen: "Ich wollte nicht, dass er Panik bekommt erwischt zu werden und mir im Affekt den Hals umdreht", erzählt der 38-jährige Sänger im "Bravo"-Interview.

Erst vor einigen Jahren konnte Xavier auch seiner Mutter von dem traumatischen Erlebnis in seiner Kindheit erzählen. Er möchte mit seinem Geständnis dafür sorgen, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät.