Hugh Grant ist eine männliche Diva

Geld macht nicht glücklich

Hugh Grant ist eine männliche Diva: hoch anspruchsvoll, wenn’s um Sonder­wünsche geht. Bei Presseterminen besteht er auf Champagner im Überfluss, "weil der Medienrummel ohne Alkohol nicht zu ertragen ist."

Auch am Filmset macht Hugh Stress: „Er braucht täglich neue Überzüge für seine Decken und Polster“, verrät eine Reinigungskraft. Und: „Die Textilien müssen mindestens siebenmal gewaschen werden. Sonst dreht er durch.“ Der wahre Hugh Grant hat mit seinen liebenswerten Filmfiguren (wie in „Notting Hill“ oder „Tatsächlich … Liebe“) nichts gemein.

„Mein Erfolg hat mich völlig verdorben“, gibt der Schauspieler zu. „Ich war mal arm, jetzt bin ich reich – das ist nett. Weil es bedeutet, dass ich Leute bezahlen kann, damit sie über meine Witze lachen. Ein echter Ego-Trip.“ Ein Freund des Kinostars bestätigt: „Hugh ist völlig abgehoben“ – im wahrsten Sinn. Für eine einzige Golfpartie sei er kürzlich um die halbe Welt gejettet. „Er wirft sein ganzes Geld zum Fenster raus“, schlägt sein Bekannter Alarm. Ein Beispiel: „Hugh besitzt 17 Häuser in London, nicht eins davon ist bewohnt.“

Als wäre sein Gebaren nicht schon Aufreger genug, macht sich der 49-Jährige auch noch Feinde in Hollywood. „Es gibt nur eine Handvoll Kollegen, die ich respektiere. Die meisten sogenannten Stars sind echte Mistkerle, die man hassen muss!“ Und er zählt sich selbst dazu. „Das Showbusiness hat ein Monster aus mir gemacht!“ Ganz schön undankbar – schließlich hat er der Traumfabrik sein stattliches Vermögen von rund 80 Millionen Dollar zu verdanken!

Bleibt die Frage: Was hat den ehemaligen  Charmebolzen bloß so verbittert? Sein Bekannter tippt auf Midlife Crisis. „Ich werde nächstes Jahr 50“, seufzt Hugh, der zugibt, extrem eitel zu sein. „Jeden Morgen suche ich mein Gesicht nach neuen Falten ab. Und mir gefällt ganz und gar nicht, was ich da im Spiegel sehe …“

Maren Gäbel