Rihanna bereut ihre Beziehung zu Chris Brown

Erstes Interview

In ihr tobte ein Chaos der Gefühle. Erstmals sprach Rihanna über ihre schwere Zeit nach der brutalen Prügel-Attacke durch ihren Freund Chris Brown und erklärte, warum sie der Beziehung noch eine zweite Chance gab - obwohl die ganze Wel

Sie hat in den letzten Monaten geschwiegen. Die seelischen Wunden, die ihr zugefügt wurde, waren einfach zu groß. Doch nun möchte Rihanna reden - über ihre ungesunde Liebe zu Rapper Chris Brown, über die folgenschwere Nacht der 51. Grammy-Verleihung und über ihre tragische Unentschlossenheit.

Am 09. Februar 2009 sollte Rihanna schön und stark auf der Bühne stehen. Aber es kam alles anders als gedacht. Die Sängerin musste mit ihrem Handy die Polizei um Hilfe rufen. Völlig verstört und verängstigt wurde sie in Los Angeles am Strassenrand aufgelesen. Nach eigenen Aussagen, hat ihr Lebensgefährte Chris Brown sie mehrmals geschlagen, getreten und beschimpft. Sogar von Morddrohungen war die Rede: "Ich werde dich umbringen!", schrie er ihr angeblich ins Gesicht.

Diese Nacht veränderte Rihannas Leben. Doch eine Trennung von Chris Brown kam für Rihanna auch nach der kriminellen Tat erst einmal nicht in Frage. Es habe acht oder neun Versuche gebraucht, um die Beziehung zu beenden, so Rihanna. Heute schämt sich die 21-Jährige für dieses ewige Hin und Her. "Ich war so sehr verliebt, so bedingungslos, dass ich zu ihm zurückging. Es ist peinlich, das zuzugeben. Es zu akzeptieren? Das ist eine traumatische Erfahrung."

Schließlich habe sie aber erkannt, dass sie ein Vorbild für andere junge Frauen sein sollte. "Als ich gemerkt habe, dass meine Entscheidung für die Liebe dazu führen könnte, dass einige Mädchen vielleicht sogar sterben, konnte ich das nicht länger auf die leichte Schulter nehmen", so die Sängerin. "Selbst wenn Chris mich nie mehr geschlagen hätte, wer sagt, dass nicht andere ihre Freundinnen schlagen? Mir war nicht klar, wie groß mein Einfluss auf diese Mädchen war, bis das alles passiert ist."