Katie Holmes: Nimmt Tom ihr jetzt Suri weg?

Es geht ums Ganze

Es geht um Macht und Geld: In wenigen Tagen muss der Ehevertrag von Katie Holmes und Tom Cruise erneuert werden. Wehrt sich Katie dagegen, hat Tom noch ein anderes Druckmittel ...

Versteinerte Blicke: Tom Cruise, 47, und Katie Holmes, 30, stehen vor der wohl schwersten Ehekrise. Am 18. November, dem Datum, an dem sie vor drei Jahren heirateten, steht ein Gerichtstermin an, der über die Zukunft ihrer kleinen Familie entscheidet. An diesem Mittwoch läuft der auf drei Jahre befristete Ehevertrag aus, den Tom am Trautag von seiner Gattin unterzeichnen ließ. 100 Seiten un­romantische Klauseln, die über Katies Gebaren, Garderobe und sogar Gebärmutter richten. Ein Baby-Bonus von zwei Millionen Dollar wurde zum Beispiel festgehalten, wenn Katie ihm ein weiteres Kind beschert. Dieses juristische Dokument müsste jetzt verlängert, könnte aber auch verändert werden. "Katie hat ihm bereits bei einem Set-Besuch in ­Boston lautstark angekündigt, sie wolle mehr Eigenverantwortung, Schauspielrollen, die er ihr vermitteln soll und vor allem Geld", verrät ein Crew-Mitglied seines Film "Knight & Day". Selbstbewusstsein, das ihr schaden könnte.

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Mit Katies Vorgängerin Nicole Kidman, 42, setzte Tom einen ähnlichen Vertrag auf, der sich allerdings auf elf Jahre belief. Kurz vor Ablauf dieser Frist trennte sich Tom von Nicole, andernfalls hätte sie Anspruch auf die Hälfte seines Vermögens gehabt. Auch sie wurde zunehmend eigensinniger. Eine Eigenschaft, die Tom an Frauen nicht zu schätzen gelernt hatte. Nach den Lehren der Scien­tology-Sekte, dessen prominentes Aushängeschild er ist, muss die Frau den Ehemann ehren und ihm dienen. Doch Katie ist auf einem gefährlichen Ego-Trip. Im Falle einer Trennung vor Vertragsende bekäme sie nur einen Bruchteil seines auf über 600 Millionen Dollar geschätzten Vermögens. Außerdem müsste sie um ihr Kind bangen. Vertragsgemäß bekäme Tom das Sorge­recht für Suri, 3. Ähnlich wie damals, im Dezember 2001, als er Nicole die beiden Adoptivkinder Isabella, 16, und ­Connor, 14, entriss.

Katie fürchtet um ihr Kind und ködert Tom mit seinem größten Herzenswunsch. "Er möchte so schnell wie möglich noch ein Kind", weiß ein Freund des Hollywood-Stars. "Wenn seine heute geborenen Kinder ins Teenager-Alter kämen, sei er schließlich schon 60!" Doch Katie stimmt einer Schwangerschaft nur zu, wenn die Vertragsverhandlungen abgeschlossen sind. Sobald ihre Bedingungen – wie zum Beispiel die Eröffnung eines Zehn-Millionen-Dollar-Treuhandkontos, über das sie verfügen kann, wenn sie bis 2011 schwanger wird – erfüllt werden. Ein Teufelskreis. Und Suri steht genau zwischen den verhärteten Fronten.

Auf aktuellen Fotos wirkt die ­Dreijährige verstört und verängstigt. Sie distanziert sich von Gleichaltrigen und scheint sich täglich zwischen Mama und Papa entscheiden zu müssen. Experten raten bereits zur Kindertherapie. Laut Dr. Katrin Edelmann vom Kinder­therapiezentrum in Brühl ist Suri hilfebedürftig: Sie zeige Kontakt- und Integrationsschwierig­keiten, sei schüchtern, nahezu depressiv und trotzig. Ihr Umfeld und insbesondere ihre Eltern scheinen das Kleinkind zu über­fordern.

Ihre Großeltern wollen jetzt die Reiß­leine ziehen. Kathleen und Martin Holmes wollen ihre Tochter und die Enkelin zu sich, in ihre Heimatstadt Toledo im US-Bundesstaat Ohio, ­holen. "Sie soll eine unbeschwerte Kindheit haben", sorgt sich Kathleen. Martin hätte seine Tochter allerdings noch aus einem anderen Grund gern bei sich: Der renommierte Anwalt will die noch ausstehenden zwei Wochen bis zu Katies Verhandlungstermin mit Toms Juristen nutzen. Er wird mit Katie eine Strategie ausarbeiten, wie sie sich und ihre Tochter vor einem Familienunglück ­bewahrt. Wenn Tom ihr nicht zuvorkommt …

Meike Rhoden