Hugh Grant: Für Golf lässt er jede Frau stehen

Er hat den Schwung nicht raus...

Hollywood-Star Hugh Grant macht seine exzessive Leidenschaft für den Luxussport Golf dafür verantwortlich, dass er keine Freundin findet.

Wie schön, werden Sie jetzt denken, wenn aus einem sportlichen Hobby für jedermann, einem harmlosen Zeitvertreib, eine echte Leidenschaft erwächst. So ein Steckenpferd, darin sind wir uns doch alle einig, kann das Leben unendlich bereichern. Was aber passiert, wenn sich aus einer anfänglichen Passion, sagen wir für eine Sportart wie Golf, eine regelrechte Besessenheit entwickelt?

Schauspieler Hugh Grant, 49 („About a Boy“), kann ein Lied davon singen, was dann auf einen zukommen kann. Erstmals hat er sich jetzt öffentlich über die Nachteile seines obsessiven Golfspielens beklagt: Kaum zu glauben, sexy Hugh Grant findet keine Frau.

Die Sache ist ernster, als man meint. Statt ihm, wie früher, nach­zulaufen, rennen sie ihm davon! Hugh, Handicap 7, jammert: „Erzählst du einer Frau, dass du Golf spielst, verdreht sie die Augen.“ Aber das sei nicht alles. Denn Hugh weiß,  dass er neuen Damenbekanntschaften einiges zumutet. Er fühle sich wegen seiner Golfleidenschaft regelrecht schuldig: „Wenn du deine Freizeit damit zubringst, Golfbücher zu studieren, um deine Putting-Techniken zu verbessern, oder bei Youtube bestimmte Schwünge in Zeitlupe immer wieder abspielen lässt, spürst du, dass du eine arme Sau bist“, gesteht er offen.

Mit seinem öffentlichen Bekenntnis will er nun die Notbremse ziehen: „Ich stehe mitten in der Nacht auf, um meinen Schwung vor dem Spiegel zu üben.“ Da kann doch was nicht stimmen: „Ich bin besessen vom Golfen. Dieser Sport zerstört mein Leben. Er macht süchtig.“ Wen wundert’s da, dass der Sport nicht nur den Rhythmus von Hughs Nächten beeinflusst, sondern auch den seiner Tage? Um 18 Löcher zu spielen, nimmt der Schauspieler weite Reisen rund um den Globus auf sich und hat so im Laufe der letzten Jahre viele tausend Flugmeilen gesammelt, um auf den exotischsten Plätzen Bälle zu schlagen.

Den Reiz des Golfspielens beschreibt der einstige Womanizer so: „In ganz seltenen Momenten kann man bei einem bestimmten Schlag die Berührung des Balls körperlich spüren.“ Darin bestehe für ihn das hohe Suchtpotenzial. „Dieses Gefühl erinnert mich an die Zeit, als ich Klavier spielen lernte und die Vibration eines wundervollen  Akkords spüren konnte.“

Also doch: Hugh, der Romantische! Hoffentlich trifft er bald eine Frau, die beim Thema Golf nicht auf Anhieb die Augen verdreht und von diesen zarten Empfindungen erfährt. Wir sind uns sicher, dass in der richtigen Stimmung körperliche Schwingungen nicht nur vom Golfspielen ausgehen.
 
Kati Degenhardt