Boris Becker: Verliebtsein ist wie Hunger

Playboy-Interview

Im Juni heiratete Boris Becker zum zweiten Mal. Seine schöne Frau Lilly erwartet momentan das erste gemeinsame Kind. Im Interview mit dem Magazin "Playboy" erklärte der Ex-Tennisprofi jetzt, wie sich das alles anfühlt und sinniert

"Verlieben ist wie Hunger – das kommt immer wieder. Das ist ja auch schön, dass man, wenn man vom Blitz getroffen ist, an nichts anderes denken kann als an diese Frau", so der 42-Jährige. Trotzdem möchte er seine Rolle als frischgebackener Ehemann und Familienvater nicht mehr aufgeben. Er hat die Frau seines Lebens gefunden - Affären sind kein Thema. "Das ist für mich der Weisheit letzter Schluss. Ich habe alles probiert und für mich entschieden, dass ich mit einer Partnerin glücklicher bin und es mir besser geht.“

Ein Sauber-Image á la Michael Schumacher kommt für Becker dennoch nicht in Frage. "Wie schwierig es ist, das zu leben! Wie anstrengend! Die können sich nie in einem Restaurant danebenbenehmen", sagte er dem "Playboy". Seine skandalfreien Kollegen profitieren allerdings auch davon, die meiste Zeit im Ausland zu leben. "Also ich behaupte mal, bei denen geht’s genauso ab wie bei mir – nur wir wissen es nicht.“ 

Ein lang gehütetes Geheimnis gab Becker zum Schluss des "Playboy"-Interviews auch noch preis. Seine Tennis-Kollegin Steffi Graf fand er in seiner Jugend überaus attraktiv: "Jeder Tennisspieler in unserer Generation fand Steffi Graf gut: eine tolle Frau, toller Körper, sexy, immer gewonnen. Jeder in der Umkleidekabine fand Steffi scharf." Aber für mehr hat es zwischen den beiden dann doch nicht gereicht. Becker und Graf verband viel mehr ein freundschaftliches "Bruder-Schwester-Verhältnis".