Kylie Minogue: Der Babyneid frisst sie auf

Gespaltene Gefühle

Ein Baby! Warum sich Sängerin Kylie Minogue nicht richtig über die Schwangerschaft ihrer kleinen Schwester Dannii freuen kann.

Tapfer twitterte Kylie Minogue am 13. Januar: „Ich bin ganz aus dem Häuschen – meine Schwester bekommt ein Baby! Ich freue mich wahn­sinnig, wieder Tante zu werden. WOW WOW WOW!!“ Die Sängerin reagierte damit erwartungsgemäß auf Dannii Minogues Internetblog, in dem die 38-Jährige wenige Stunden zuvor aufgeregt verkündet hatte: „Ich werde Mutter! Kann es gar nicht erwarten, eine Familie zu gründen …“ Trotz aller öffentlich kommunizierten Glückwünsche: Kylies Freude über Danniis Schwangerschaft ist nicht ungetrübt. Denn die Sängerin wünscht sich schon jahrelang selbst verzweifelt ein Kind. Auch ihr Bruder Brendan, 39, hat schon einen Sohn.

Kylie hat ihren Wunsch so oft geäußert, dass „selbst meine Fans Daumen drücken, es möge endlich klappen“, so Kylie. Doch zuerst machte eine Tournee ihre Babyplanung unmöglich, dann wurde sie mit der Schockdiagnose Brustkrebs konfrontiert – sowie der Tatsache, dass Ärzte zwischen Chemotherapie und Schwangerschaft dringend einen Zeitabstand empfehlen. „Wir beten und hoffen“, verriet die 41-Jährige nach ihrer Genesung Ende 2007. Denn ihre innere Uhr tickt immer lauter. Zwar hat sie nach der Trennung von Olivier Martinez, 44, mit Andres Velencoso, 31, endlich einen Partner gefunden, der ihren Kinderwunsch teilt. Aber seit ihrem Liebes-Outing vor einem Jahr ist in Sachen Familienzuwachs immer noch nichts passiert.

Mit Danniis Bauch wird ungewollt sicher auch Kylies Neid wachsen. Doch sie muss sich zusammenreißen. Selbst wenn ihre Schwester unsensibel daherplappert: „Ich war nie das geborene Muttertier. Im Gegenteil! Oft habe ich mich gefragt, woher bei manchen Frauen der obsessive Wunsch nach einem kleinen Schreihals kommt …“ Stiche in Kylies Herz.

Maren Gäbel