Britney Spears in der Krise

Der Fall eines Popstars

In Krisensituationen färbt sich die Blondine immer ihre Haare. Neuerdings trägt Sängerin Britney Spears wieder brünett. Was steckt diesmal dahinter?

Los Angeles ist ein Dorf. Nichts bleibt verborgen. Kaum ­hatte Jason Trawick, 37, den Roger Room“-Club mit einer unbekannten Schönheit verlassen, wusste seine Freundin Britney Spears, 28, schon über den vermeintlichen Seitensprung Bescheid. Laut der britischen „Daily Mirror“ liegen der Sängerin „eindeutige Beweisfotos“ vor, die ein Partygast mit seinem Handy aufgenommen hatte.

„Jason hat die Bar mit einer Dame verlassen“, zitiert das Blatt die Discobesucherin Ella Davis. Und als wäre die Demütigung für Britney noch nicht groß genug, soll der One-Night-Stand „wie eine Kopie von ihr“ ausgesehen haben.

„Jason hatte seinen Arm um sie gelegt. Es schien so, als ob beide die Nacht miteinander verbringen wollten“, so die Augenzeugin. Ob wahr oder falsch, Fakt ist: Seit dem Zwischenfall sieht man Britney nur noch allein, mit Leidensmiene. „Jason hatte sofort versucht, die Situation zu entschärfen“, weiß ein Insider. Angeblich sei mit der unbekannten Frau nichts gelaufen. Aber Britney ist stutzig geworden. Denn sie wird nicht zum ersten Mal damit konfrontiert, dass Jason untreu sein soll.

Der Beginn der Liebeskrise könnte sich genau auf ihren jüngsten Friseurbesuch festlegen. An Silvester ließ sich Britney im Salon von Frédéric Fekkai eine neue Haarfarbe verpassen. Dass sie jetzt eine dunkle Mähne trägt, ist noch keine Sensation. Ihr neuer Look wird aber dann zur Nachricht, wenn man Britneys optische Veränderungen der letzten Jahre mit ihrem Privatleben vergleicht. Dabei kommt heraus: Immer, wenn die 28-Jährige eine Krise durchmacht, wechselt sie von blond zu brünett. Das war bei ihren Scheidungen so und auch bei beruflichen Strapazen. Müssen wir uns jetzt wieder Sorgen um ihr Seelenheil machen?

Dem britischen „Look“-Magazin hat Britney gebeichtet, dass sie unter Komplexen leidet. „Ich schaue in den Spiegel und fühle mich unattraktiv.“ Seit der Geburt ihrer Söhne Sean, 4, und Jayden, 3, kämpft sie gegen Übergewicht und der damit verbundenen öffentlichen Häme. „Ich habe mich nie als Sexsymbol gesehen“, erklärt Britney, „und trotzdem muss ich diesem Image krampfhaft nacheifern …“

Maren Gäbel