Matthew McConaughey unter Druck

Seine Freundin stellt ihm ein Ultimatum

Trotz zweier gemeinsamer Kinder: Eine Heiratsurkunde war Matthew McConaughey und Camila Alves nie wichtig. Bis jetzt. Denn die 28-Jährige plagen plötzlich Zukunftsängste - woran vermutlich ihre Mutter Multo Abrigado schuld ist ...

"Camilas Mutter ist extrem konservativ“, erzählt ein enger Vertrauter des Paares. "Es beunruhigt sie sehr, dass Camila nicht verheiratet ist.“ Der Grund ihrer Sorge: Sollte sich Matthew irgendwann trennen wollen, steht ihre Tochter mit leeren Händen da. "Multo hat Camila ins Gewissen geredet“, so der Bekannte."Wenn Matthew schon nicht heiraten will, soll seine Freundin wenigstens finanziell abgesichert sein.“

Eigentlich verständlich – doch als ­Camila ihr Anliegen offen aussprach, rastete der Hollywood-Star aus. "Er warf ihr einen Vertrauensmissbrauch vor, war total enttäuscht, dass sie so von ihm denkt“, so der Insider. Doch Camilas Mutter hat bereits ein Worst-Case-Szenario entworfen. Der Insider: "Sie glaubt, dass er sich irgendwann in eine andere verlieben könnte. Und dann keine Verantwortung für ihre Tochter und Enkel übernimmt.“ Genau damit tut sich Matthew, der für seine Verhältnisse schon enorme Zugeständnisse gemacht hat, tatsächlich schwer. Seiner Familie zuliebe hat sich der Vagabund im kalifornischen Malibu niedergelassen, dort ein Zehn-Millionen-Dollar-Strandhaus gekauft. "Natürlich würde sich Camila über einen Antrag freuen“, so der Bekannte weiter. "Aber Matt denkt nicht ans Heiraten. Er glaubt nicht, dass ein Liebespaar Eheringe braucht.“  

Selbst Matthews Mutter Kay McConaughey, 70, soll ihrem Sohn schon ins Gewissen gerede haben. Als der Schauspieler sie im letzten Sommer über Camilas zweite Schwangerschaft informierte, sei sie, so der Insider, sofort mit der Frage herausgeplatzt: "Und? Wann wird nun endlich geheiratet?“ Von Matthew kam – natürlich – keine Reak­tion. Wen wundert’s? Hat er in früheren Inter­views doch immer betont, wie viel Angst er vor der Ehe hat. "Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe noch niemals – in keiner Beziehung – den Wunsch verspürt, vor den Altar zu treten.“ Erstaunlich, hat Matthew doch schon echte Traumfrauen geliebt: Patricia Arquette (1995), Sandra Bullock (1996–1998) und Pené­lope Cruz (2004–2006). Und obwohl er die Ehe "cool“ findet, hält er sie für sich selbst als "keine gute Alternative“.

Diese Einstellung hat er wohl seinen Eltern zu verdanken. Kay und Jim McConaughey ließen sich zweimal scheiden, um danach jedes Mal wieder zu heiraten. Wie soll ein Kind da lernen, die Ehe als etwas Einzigartiges zu respektieren, wenn seine Vorbilder sie so unverbindlich lösen und wieder reaktivieren?

Maren Gäbel