Oscars 2010 - Was für ein Abend!

Das sind die Gewinner!

Die Oscars 2010 standen den Award-Veranstaltungen der vergangenen Jahren in nichts nach! Glanz und Glamour hielten zum 82. Male Einzug in das legendäre Kodak Theatre in Los Angeles. Die überglücklichen Gewinner des begehrtesten Filmpreises

Der bereits im Vorfeld gehandelte Favorit Christoph Waltz ist mit einem Academy Award ausgezeichnet worden. Für seine herausragenden Leistungen in Quentin Tarentinos Film "Inglourious Basterds" gewann der 53-Jährige seinen ersten Oscar in der Kategorie "Bester Darsteller in einer Nebenrolle". In dem Kinoerfolg versetzte sich der österreichische Schauspieler in die Figur des zynischen SS-Standartenführers Hans Landa.

In seiner Dankesrede zeigte sich der Schauspieler sichtlich gerührt. Tarentino ermöglichte ihm einen "Zutritt zu einem anderen Kontinent" und Waltz nannte seine Auszeichnung einen "Über-Bingo".

In die Riege der "Besten Nebendarstellerinnen" darf sich nun auch die afroamerikanische Schauspielerin Mo'Nique einreihen. Sie überzeugte in dem ergreifenden Drama "Precious", in dem sie eine gewalttätige Mutter mimte.

Der Award für den "Besten Hauptdarsteller" ging an Jeff Bridges. Der 60-Jährige konnte Konkurrenten wie George Clooney und Morgan Freeman ausstechen. In der Rolle eines Country-Sängers in dem Film "Crazy Heart" überzeugte er die Oscar-Jury. Den Preis für die "Beste Hauptdarstellerin" erhielt Hollywood-Liebling Sandra Bullock für ihre Darstellung einer Mutter im Sozialdrama "The Blind Side".

Die deutschsprachige Hoffnung "Das weiße Band" ging leider leer aus. Das Werk des österreichischen Produzenten Michael Haneke konnte in der Kategorie "Bester fremdsprachige Film" nicht überzeugen. Der argentinische Beitrag "El Secreto de Sus Ojos" setzte sich gegen das Schwarz-Weiß-Drama durch.

Für die Überraschung des Abends sorgte keine Geringere als Regisseurin Kathryn Bigelow. In dem Duell "Cameron gegen Bigelow" trat sie als eindeutige Siegerin hervor. Der 3D-Kassenschlager "Avatar" galt mit neun Nominierungen als unschlagbar, dennoch konnte Kathryn Bigelow ihren Ex-Ehemann James Cameron in die Schranken weisen.

Als erste Frau in der Filmgeschichte gewann sie für ihre Independent-Produktion "The Hurt Locker" den Regie-Award. Insgesamt konnte sich Bigelows Film-Crew über 6 Oscars freuen, Cameron erhielt für "Avatar" gerade mal enttäuschende zwei Academy Auszeichnungen.