Jennifer Aniston spricht plötzlich von Botox

Legt sich der Hollywood-Star jetzt doch unters Messer?

Für ihr Aussehen nimmt Jennifer Aniston einiges auf sich – auch um ihre Karriere zu retten. Jetzt spricht sie plötzlich von Botox.

Alt und unattraktiv zu sein – das ist eine ihrer größten Ängste. Jennifer Aniston, 41, weiß, dass auch an ihr die Jahre nicht spurlos vorübergehen. Also höchste Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Deshalb suchte sie in den letzten Monaten immer wieder die Praxis der renommierten Hautärztin Dr. Amy Wechsler in New York auf, ließ sich hier zusätzlich auch telefonisch beraten. „Meine Linien werden von Tag zu Tag tiefer“, gestand sie erst kürzlich in einem Interview mit dem britischen Magazin „Harper’s Bazaar“. Auch Botox lehne sie nicht mehr kategorisch ab: „Ich könnte eine Behandlung vertragen“, so Jennifer. Bislang setzte die Schauspielerin auf alternative Methoden, um Falten zu bekämpfen. So wie die von Dr. Wechsler: Mit umstrittenen „Visualisierungsübungen“, die entstressend wirken und das natürliche Gleichgewicht wiederherstellen. „Schließlich ist die Haut der Spiegel der Seele. Es ist zwar mühsam, aber das Endprodukt spricht für sich selbst“, so die Dermatologin.

Doch auch Jennifers Lifestyle beschleunigt den Alterungsprozess. Nicht nur ihre Vorliebe für ausgedehnte Sonnenbäder lässt die Haut altern, auch ihre Schwäche für Alkohol. „Sie hat versucht, den Konsum einzuschränken, da sie weiß, wie sehr das austrocknet und so ihre Haut altern lässt“, so ein Bekannter von Jennifer. Doch ändern will sie es nicht. „Keiner darf mir mein Glas Wein nehmen, dann wäre ich am Boden zerstört“, sagt sie. Deshalb unterwirft sie sich lieber strengen Diäten und harten Fitnessprogrammen. Doch es gibt auch Leute, die behaupten, dass bei Jennifer schon seit einiger Zeit nicht mehr nur Sport und gesunde Ernährung für ihren Look verantwortlich seien. „Sie nimmt schon lange Juvederm (ein Gel mit Hyaluronsäure, das gespritzt wird, Anm. d. Red.) und gibt rund 10 000 Dollar im Monat für die Schönheit aus“, plaudert ein Insider aus. „So wie fast jeder weibliche Star ab Mitte 30.“

Es gibt noch einen weiteren Grund für Jennifers Angst vor dem Altern: Sie weiß, wie wichtig das Aussehen für die Karriere ist. Denn mittlerweile werden Stimmen laut, die befürchten, dass immer weniger Leute Jennifer in romantischen Komödien sehen wollen. „Sie ist einfach nicht mehr jung genug für die Hauptrollen in solchen Filmen“, ätzt ein Filmkritiker der „New York Post“. „Sie kann das einfach nicht mehr glaubwürdig spielen, dafür ist sie zu alt.“ Was, wenn auch Kinogänger keine Romantikkomödien mehr mit ihr sehen wollen? Branchenkenner bezweifeln, dass Jennifer überhaupt etwas anderes kann. Schließlich versuchte sie sich schon einmal auf fremdem Terrain, spielte in dem Thriller „Entgleist“ (2005). Zwar lieferte Jennifer darin eine solide Leistung ab, doch ein Blockbuster wurde der Streifen nicht. Sie sagt selber: „Ich habe es mit einem Actionthriller versucht und meine Rolle geliebt. Aber die Zuschauer konnten mit mir im Zusammenhang mit Vergewaltigung und Mord nichts anfangen.“ Ist Jennifer also für immer in einer Schublade gefangen? Für den Fall befürchtet der Kritiker das Schlimmste: „Sie ist einfach nicht mehr America’s Sweetheart, das Mädchen von nebenan. Sie braucht einen großen Weckruf.“

Niklas Starnitzky