Hat Katie Holmes einen Neuen?

Gerüchte aus Hollywood

Wo ist Tom Cruise? Seit Wochen sieht man die Schauspielerin nur noch allein mit ihrer Tochter Suri. Jetzt erscheint ein neuer Mann auf der Bildfläche …

Sie hat dunkle Ringe unter den Augen, wirkt gestresst: Katie Holmes gibt derzeit ein bemitleidenswertes Bild ab. „Sie wirkt wie ein Zombie“, lästern Crewmitglieder ihres neuen Films „Son of No One“. Seit Wochen geben die Maskenbildner am New Yorker Set ihr Bestes, um Katie vor der Kamera so aussehen zu lassen, wie es ihre Fans gewohnt sind: strahlend, jung, schön. Denn in Wirklichkeit hat das einstige Fashion-Vorbild (sie machte die Boyfriend-Jeans populär) erheblich abge­baut. Aus dem akkurat frisierten Bob ist eine strähnige Übergangsfrisur geworden, statt Designergarderobe trägt sie Schlabbershirts und ausgeleierte Pullis. Selbst auf Make-up hat das ehemalige Werbegesicht der Kosmetikmarke Garnier keine Lust mehr.

„Was ist nur mit Katie Holmes passiert?“, fragt das US-Magazin „Us Weekly“. Und liefert die Antwort gleich mit: Sie sei überfordert – mit ihrer Karriere (gerade hat Katie für eine achtteilige Serie unterschrieben, in der sie Jackie Kennedy spielen soll) und mit der Erziehung von Tochter Suri, 4. Denn in Beidem ist sie auf sich allein gestellt. Ihr Ehemann Tom Cruise, 47, hat sich seit Wochen nicht blicken lassen – obwohl sein jüngster Streifen „Knight and Day“ längst abgedreht ist und alle weiteren Projekte erst in der Vorbereitungsphase stecken. Zwar ließ sich das Paar am 5. Mai auf einem ­Charity-Event blicken – doch als solches war es nur auf dem roten Teppich erkennbar. „Für die Kameras haben sie eine verliebte Show abgezogen, doch hinter den Kulissen herrschte Funkstille“, berichtet ein Augenzeuge. „Katie hat Tom links liegen lassen.“

Kein Wunder, dass sie sauer ist! Denn sein Besuch hatte nur PR-Zwecke. Beweis: Kaum war der Termin absolviert, jettete Tom wieder zurück nach Los Angeles. Seine Abreise ist ein Signal – schließlich war es für beide bislang selbstverständlich, füreinander da zu sein. Ka­tie reiste Tom zuliebe um den ganzen Globus, als der mit Cameron Diaz, 37, „Knight and Day“ drehte: Los Angeles, New York, Salzburg, Sevilla – die 31-Jährige schlug ihre Zelte auf, wo auch immer Toms Drehbuch sie hinverschlug. Und Tom? Der bringt dieses Opfer nicht.

„Tom haben wir hier noch nie gesehen“, stellt ein Paparazzo klar, der über das Kommen und Gehen am Set bestens Bescheid weiß. Stattdessen hat er einen anderen Kerl im Visier: Tyce Diorio, 39. Den Tanzlehrer kennt Katie seit Juli 2009 – er machte sie für ihren Gastauftritt in der TV-Show „So You Think You Can Dance“ fit. Damals war das Verhältnis rein beruflich. Jetzt ist es mehr. Gemeinsam besuchten sie ein Theaterstück am Broadway, gingen anschließend auf einen Absacker ins Restaurant „Pastis“. Augenzeugen ist aufgefallen, wie glücklich und gelöst die Schauspielerin an seiner Seite wirkte. Jetzt fragen sich alle: Ist ihre Ehe am Ende? Oder will sie Tom bloß eifersüchtig machen? Für Letzteres spricht, dass Katie ihre Dates mit Tyce nicht verheimlicht und auch in Gegenwart von Reportern nicht nervös wird. Hat Katie es darauf angelegt, dass diese Fotos um die Welt gehen und Tom dazu zwingen, wieder ganz der fürsorgliche Ehemann zu sein?

Denn für Insider steht fest: „Katie liebt Tom. Sie ist nur tief enttäuscht, dass er sie seit Wochen im Stich lässt.“ Wobei Insider behaupten, der Scientology-Anhänger sei auch in seiner Abwesenheit ständig präsent – durch Spitzel. „Tom hat Personal engagiert, das Katie beschatten soll“, behauptet Amy Scobee in ihrem Skandal-Buch „Abuse at the Top“ (dt. „Missbrauch an der Spitze“). Scobee erklärt: „Die Sekte bestimmt über ihr Leben: von der Art sich zu kleiden bis dahin, was sie essen soll.“

Verständlich, dass Ka­tie in dieser unerträglichen Situation eine Verbündete braucht. Weil sie aber keine Freundin hat, muss Töchterchen Suri herhalten. Die Kleine ist Einkaufsberaterin, leistet ihr beim Essen Gesellschaft und tröstet sie über einsame Stunden hinweg. „Suri ist mit dieser Rolle total überfordert“, schlägt die Berliner Psychologin Konstanze Fakih Alarm. „Wer sich mit vier Jahren schon wie eine Erwachsene verhalten muss, wird später unter  Identifikationsstörungen und schweren Depressionen zu leiden haben.“ Auch Dr. Wolfgang Bergmann aus Hannover stellt klar: „Nichts ist so entwicklungshemmend wie vereinnahmende Mütter.“ Der Experte erklärt: „Solche Kinder stehen emotional extrem unter Druck, weil sie sich für das Glück ihrer Mutter verantwortlich fühlen.“ Im Klartext: Suri muss ausbaden, was Tom mit seiner Abwesenheit anrichtet …

Maren Gäbel