Charlie Sheen: Urteil vertagt

Keine Sonderbehandlungen

Eigentlich sollte Charlie Sheen seit Montag für 30 Tage im Gefängnis sitzen. Doch das Gericht in Aspen hat die Urteilsverkündung gegen den Schauspieler überraschend vertagt.

Am Montag erschien der „Two and a Half Men“-Star gewohnt lässig und cool vor Gericht. Mit schwarzer Sonnenbrille und Kopfbedeckung schritt er zur Urteilsverkündung, um sich wegen dem Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung gegen seine Noch-Ehefrau Brooke Mueller, schuldig zu bekennen. Ohne ein Schuldbekenntnis würde Sheen eine Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren drohen. Doch der ursprüngliche Plan des Schauspielers ging nicht auf.

Die Verhandlung gegen Sheen wurde überraschend verschoben.

Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte des Stars benötigen angeblich mehr Zeit für ihre internen Absprachen. Laut Medieninformationen soll es hauptsächlich um den versprochenen Freigang des 44-Jährigen gehen. So wurde zuerst beschlossen, dass Sheen während seiner Haftstrafe tagsüber das Gefängnis verlassen darf. Er soll in dieser Zeit arbeiten und im Theater von Aspen Schauspielunterricht geben.

Aber Beverly Campbell, die Leiterin des Gefängnisprogramms, hat überraschend gegen den Deal Einspruch erhoben. Sie findet, dass die Strafe für einen professionellen Schauspieler nicht hart genug sei. Der nächste Gerichtstermin wurde nun für den 12. Juli angesetzt.