Michael Jackson: Woher kommt plötzlich das ganze Geld?

Trotz Pleite vererbt er Millionen

Eigentlich war der King of Pop doch pleite. Seine Familie erbt trotzdem 300 Millionen. Aber woher kommt plötzlich so viel Geld?

Zweieinhalb Jahre ist es her, als eine schockierende Nachricht um die Welt ging: Michael Jackson, der King of Pop ist pleite! Er hatte jahrelang seine Millionen verpulvert und längere Zeit kaum Einnahmen gehabt. Er wurde sogar wegen unbezahlter Rechnungen verklagt, seine Neverland-Ranch stand zum Verkauf. Noch am Tag vor seinem Tod war er nach Schätzungen der „L. A. Times“ mit rund 400 Millionen Dollar in den Miesen. Jetzt, wenige Tage vor seinem ersten Todestag am 25. Juni, die Sensation: Jackson hat ein Vermögen von 300 Millionen Dollar zu vererben – Tendenz steigend. 100 Millionen bekommt seine Mutter Katherine, 80, die seine drei Kinder Prince Michael I.,13, Paris, 12, und Blanket, 8, großzieht. Der Rest steht den Kindern zu. Allerdings bekommen sie den ersten Teil – ein Drittel – erst, wenn sie 30 Jahre alt sind. Den Rest nochmal zehn Jahre später.

Wie konnte Jackson so ein Vermögen anhäufen? Die Antwort ist simpel – und traurig zugleich: nach seinem Tod lief die Marketing-Maschine wieder auf Hochtouren. Amazon.com meldete zum Beispiel einen 700 Mal höheren CD-Verkauf von Jackos Alben. Merchandising-Artikel fanden reißenden Absatz. Das alles floss natürlich auf sein Konto. Auch wenn sich Familienmitglieder, allen voran sein Vater Joe, 80, und die Brüder selbst ordentlich daran bereicherten.

Die sind übrigens in dem Testament, das jetzt auftauchte, nicht erwähnt. Immerhin konnte Michael so an seinem verhassten Vater späte Rache üben.

Julia-Catharina Ulbrich