Ist die Karriere von Megan Fox schon am Ende?

Der Fall eines Shootingstars

Ihre Karriere befindet sich im freien Fall. Jetzt muss Shootingstar Megan Fox die Notbremse ziehen.

Die letzten beiden Jahre gehörten ihr. Da war ­Megan Fox Hollywoods heißeste Ware: kein Magazin-Cover, kein roter Teppich ohne sie. Sie strahlte in jede Kamera, gab schlüpfrige Interviews und galt als der nächste große Superstar. Doch nachdem ihre letzten Filme floppten, scheint ihr Stern schon wieder unterzugehen. Haben wir uns an Megan schon sattgesehen? Zumindest optisch ist die gerade mal 24-Jährige mit ihrem Mager-Look und diversen Botox- und Kollagen-Behandlungen schon zu weit gegangen.

Doch auch mit ihrem Verhalten tut sich Megan keinen Gefallen. Sie gilt alles andere als pflegeleicht, wurde von Kollegen als „dumm wie Brot“ und „eingebildet“ bezeichnet. In Interviews beschimpfte sie sogar schon „Transformers“-Regisseur Michael Bay, 45 – obwohl er ihr mit seinem Film den internationalen Durchbruch verschafft hatte. „Es ist keine gute Idee, negativ über deinen eigenen Film zu reden und den Regisseur als Hitler zu bezeichnen.

Die Branche ist klein, das spricht sich rum“, so Hollywood-Produzent Nathan Folks. „Megan muss an ihrem Image feilen, keiner will mit jemandem arbeiten, der als problematisch gilt. Wer so einen Ruf hat, ist eigentlich fast schon tot.“ Und der amerikanische Filmanalyst Jeff Bock (Exhibitor Relations) sagt: „Sie galt als Nachfolgerin von Angelina Jolie. Jetzt droht sie einfach ein weiteres gefallenes Hollywood-Sternchen zu werden, das in spektakulärer Art und Weise verbrannt ist. Die Stadt ist voll von ihnen.“

Megans letzter Film „Jennifer’s Body“ blieb mit 31 Millionen Dollar Einspielergebnis weit hinter den Erwartungen zurück. Ihr aktueller Streifen, die Comicverfilmung „Jonah Hex“, hat in den USA ein desas­tröses erstes Wochenende hinter sich – unklar, ob er bei uns überhaupt gezeigt wird. Und die Hauptrolle im dritten „Transformers“-Teil ist sie auch los. In Hollywood fragt man sich jetzt, wie es für Megan weitergehen soll. Filmananlyst Jeff Bock rät: „Sie muss auch mal süß sein, sonst ist es vorbei für sie.“

Niklas Starnitzky