Christina Aguilera: Ein Flop jagd den nächsten

Scheitert jetzt auch noch ihre Ehe?

Momentan will nichts so richtig klappen – jetzt bemüht sich Christina Aguilera wenigstens um ihre Ehe.

So hatte sie sich ihr großes Comeback nach der Babypause nicht vorgestellt. Statt auf großen Bühnen zu stehen, genießt sie entspannte Momente mit ihren Männern, Ehemann Jordan Bratman, 33, und Sohn Max, 2. Gerüchte um den Zustand ihrer Ehe werden einfach weggelächelt. Dabei war Ehemann Jordan von Christinas Blitz­urlaub mit ihrer Neu-Freundin, dem amerikanischen It-Girl Kim Kardashian, 29, noch alles andere als begeistert. Doch sie musste einfach mal raus. „Es ist schwierig, die Balance zwischen Familie und der Arbeit zu finden“, klagte sie kürzlich.

Es scheint, als habe sie jetzt die Prioritäten neu gesetzt – in Richtung Familie. Oder bleibt ihr nichts anderes übrig? Schließlich braucht Christina dringend mal wieder positive Schlag­zeilen. Ihr neues Album „Bionic“ bringt der 29-Jährigen nur das Gegenteil, hat in den USA die schlechtesten Verkaufszahlen ihrer Karriere. In England schoss sie auf Platz eins der Charts, in der Folgewoche kam sie nur noch auf Platz 18 – das ist der heftigste Absturz in der Geschichte der britischen Hitparade. Dabei hatte sie sich doch so ins Zeug gelegt: hatte Probleme mit ihrem Vater öffentlich diskutiert, Details aus ihrem „sensationellen“ Liebes­leben ausgeplaudert, verraten, dass sie auch auf Frauen steht, einen Latex-Fetisch hat und zu Hause am liebsten nackt rumläuft.

Doch egal wie schlüpfrig ihre Interviews auch waren, seit Lady Gaga scheint sich niemand mehr so recht für Christina zu interessieren. Sogar 80er-Ikone Debbie Harry äußerte sich jetzt kritisch: „Christina hat eine wundervolle Stimme, aber ich weiß nicht, warum sie glaubt, ständig sexy sein zu müssen. Weibliche Künstler sollten nach Individualität streben.“ Jetzt musste sie auch noch ihre geplante Sommertournee absagen – offiziell natürlich nicht wegen schlechter Ticketverkäufe. „Ich fühlte, dass es nicht die richtige Zeit ist“, sagt Christina. So kann man es auch nennen. Hoffentlich kann sie wenigstens den Haussegen wieder gerade hängen.