Lindsay Lohan begibt sich in Entzugsklinik

Last-Minute-Einspruch gegen ihre Haftstrafe?

Kein Tag vergeht ohne News von Lindsay Lohan. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich die Alkoholsünderin in eine Luxus-Entzugsklinik in Hollywood einliefern lassen. Erwägt sie damit vielleicht eine Umgehung ihrer anstehenden Haftstrafe?

Der Plan basiert auf der Idee ihres neuen Awaltes, Robert Shapiro. Der 67-Jährige will Lohan mit einem kurzfristigen Einspruch vor ihrer 90-tägigen Gefängnisstrafe bewahren. In Shapiro hat die 24-Jährige einen möglichen Glückstreffer gelandet - immerhin verteidigte er schon in den 90ern den unter Mordverdacht stehenden Footballspieler O.J. Simpson, der damals einer Haftstrafe entkam.

Jetzt soll sich Lohan kurzerhand in die private Entzugsklinik "Pickford Lofts" in West Hollywood eingeliefert haben lassen. Kurios: Die Klinik wurde von ihrem Verteidiger Robert Shapiro mitbegründet, nachdem sein Sohn vor einigen Jahren an einer Überdosis starb. Mit dem Aufenthalt in der Klinik will Lohan ihre Strafe statt im Gefängnis, in der Entzugsklinik absitzen. Experten glauben jedoch nicht, dass dieser Plan aufgeht.

Lindsay Lohan war Anfang Juli nach mehreren Verstößen gegen ihre Bewährungsauflagen zu 90 Tagen Haft verurteilt worden. Noch während des Urteils brach der US-Star in Tränen aus.

Sollte der Einspruch nicht stattgegeben werden, tritt sie ihren Aufenthalt im Frauengefängnis von Lynwood dann am 20. Juli an.