Jennifer Aniston erwirkt einstweilige Verfügung gegen Fan

Stalker in psychatrischer Behandlung

Jennifer Aniston kann sich wieder frei bewegen. Sie erwirkte gestern vor einem Gericht in Los Angeles eine einstweilige Verfügung gegen einen aufdringlichen Fan, der sie quer durch die USA verfolgt und bedroht hatte.

Jason Peyton hatte schon seit einiger Zeit ein Auge auf den Hollywood-Superstar geworfen und sogar in den Lack seines Autos "Ich liebe Dich, Jennifer Aniston“ eingeritzt. Damit fuhr er quer durch die USA, um seinem Idol ganz nah zu sein. Vergangene Woche konnte die Polizei den Mann in der Nähe von Anistons Haus festnehmen. Sein Vater alarmierte die Beamten, nachdem er eine Nachricht seines Sohnes im Haus gefunden hatte.

Der 24-jährige Stalker habe in der Nähe ihres Hauses auf Aniston gewartet und einen scharfen Gegenstand, eine Tüte und eine Rolle Klebeband dabei gehabt, heißt es in dem entsprechenden Gerichtsdokument.

Für die Polizei ist Peyton kein Unbekannter: In der Vergangenheit hat Peyton auf sich selbst eingestochen und seine eigene Mutter mit einem Golfschläger angegriffen.

Kein Wunder also, dass Aniston um ihr Leben fürchtete und die Bedrohung ernst nahm. In den Gerichtsunterlagen wird die 41-Jährige zitiert: "Herr Peyton hat auf aggressive Weise versucht, mich zu kontaktieren und sich in mein Leben einzumischen. Aufgrund seines wahnhaften Zwangs und seines aufdringlichen und bedrohlichen Verhaltens, fühlte ich mich zunehmend belästigt und in meiner Privatsphäre eingeschränkt. Ich fürchte um meine persönliche Sicherheit und um die Sicherheit derer, die in meiner Nähe sind".

Momentan befindet sich Jason Peyton in psychiatrischer Behandlung. Laut Gerichtsbeschluss muss er außerdem mindestens 100 Schritte Abstand von der Schauspielerin, ihrem Haus und ihren Angestellten halten.