Angelina Jolie: Was weiß ihr Biograf Andrew Morton?

Bizarre Behauptungen

Heilige oder Hure? Diese Frage will Skandal-Autor Andrew Morton in seinem neuen Buch beantworten. Die Top 5 seiner bizarrsten Behauptungen über Hollywood-Star Angelina Jolie.

Hätte sie diesem unscheinbaren Mann mit Lesebrille doch bloß keinen Blick zugeworfen. Als Andrew Morton bei einer Filmpremiere in New York im September 2005 nur wenige Plätze entfernt von Angelina Jolie, 35, saß und in ihre geheimnisvollen Augen blickte, konnte er sie nicht mehr vergessen: Wer ist diese Frau, die über Drogen und Sex spricht, aber gleichzeitig so schüchtern und zerbrechlich wirkt? Eine Hure – zu diesem Schluss kam der Journalist nach fünf Jahren Recherche für sein Porträt „Angelina Jolie“, das jetzt veröffentlicht wurde.

Doch dafür sprach er kein einziges Mal persönlich mit dem Hollywood-Star.
Morton hat einen zweifelhaften Ruf. Die Beckhams ließen 2000 bereits Unwahrheiten aus seinem Buch über sie streichen, Tom Cruise drohte ihm mit Klage und erwirkte einen Veröffentlichungsstopp in England und Australien. Angelina ignorierte das Buch bislang. Kein Wunder, bei diesen Enthüllungen …

Seine fünf bizarrsten Behauptungen: 

Sie schnitt sich beinahe die Kehle durch: 

Bei ihrem ersten Mal war Angelina 14. Doch der Sex habe sie nicht befriedigt, schreibt Morton. Eines Abends habe sie angefangen, sich und ihren Freund mit einem Messer zu ritzen. „Durch das Ritzen hatte sie sich aus ihrer emotionalen Blockade befreit“, glaubt Morton. Danach sei sie ins Krankenhaus eingeliefert worden. Für Morton liegt die Ursache für ihr auffälliges Verhalten in einer einsamen Kindheit begründet. Stimmt das? Dass sie im Ritzen eine Art Therapie sah, verriet Angelina allerdings selbst einmal … 

Sexspiele zu dritt: 

Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll – das entspricht laut Morton dem Lifestyle von Angelina. Als sie eines Nachts im Hotel „Sunset Marquis“ in L. A. auf dem Weg zu ihrem damaligen Liebhaber Billy Bob Thornton betrunken durch die Lobby gestolpert sei, soll sie seiner Masseurin Ingrid Earle begegnet sein und gesagt haben: „Wenn sie zuschauen würde, wie sie Billy massiert, würde sie ihre Hände nicht bei sich behalten können.“ Eine Einladung zum Dreier, die Ingrid angeblich ablehnte: „Sie war ganz schön aufdringlich“, wird sie zitiert. Stimmt das? Angelinas Sexleben war sicher abenteuerlich, doch nur mit ihren Partnern …

Für Johnny Depp würde sie Brad verlassen: 

„Wenn sie mit Depp was anfangen könnte, würde sie Brad verlassen. Sie war schon immer in ihn verknallt“, zitiert der Journalist eine Quelle. Stimmt das? Für „The Tourist“ stand Angelina dieses Jahr mit Depp vor der Kamera. Doch statt sich in Venedig nach der Arbeit mit Johnny Depp in das Drehbuch zu vertiefen, zog es sie ins Hotel zu Brad und den gemein­samen Kindern …

Ein Baby für Mick Jagger: 

Colin Farrell, Antonio Banderas und auch Rolling-Stone Mick Jagger sollen der verruchten Schönheit verfallen sein. Mit Mick Jagger soll sie 1999 eine Affäre gehabt haben. Diese hätte sie dazu ermutigt, ein indianisches Baby adoptieren zu wollen, das sie nach ihm benennen wollte. Stimmt das? Adoptieren wollte Angelina damals schon, aber sie liebte Billy Bob Thornton – und Jagger war noch verheiratet.

Sie setzte einen Killer auf sich selbst an: 

Schon mit 13 soll Angelina Selbstmordgedanken gehabt haben, will Morton wissen. Sie habe unter Depressionen gelitten und soll sogar einen Auftragsmörder engagiert haben, um sie zu töten. „Zu ihrem Glück riet ihr der Killer, noch ein paar Monate darüber zu schlafen“, so Morton. Stimmt das? Suizidgedanken hatte Angelina zwar – die wollte sie aber selbst in die Tat umsetzen: Mit knapp 20 plante sie, sich in einem New Yorker Hotel mit Schlaf­tabletten umzubringen, gestand sie später in einem Interview. Allerdings überlegte sie es sich dann doch anders …

Meike Rhoden