Burn-Out: Immer mehr Stars haben psychische Probleme

(Alb-)Traumfrabrik Hollywood

Immer mehr Stars leiden unter Depressionen, Selbstzweifeln, Ängsten: Oscargewinnerin Emma Thompson ist eine der Ersten, die zugibt, dass die Glamourmetropole sie krank macht. 

Sie zieht die Notbremse. Obwohl Emma Thompson, 51, gerade erst einen Stern auf dem Walk of Fame bekam, kehrt sie dem Showbiz vorerst den Rücken: „Ich nehme mir für ein Jahr eine Auszeit“, verkündete die gefeierte Schauspielerin. Der Grund: „Ich leide unter Depressionen. Mein Job fordert mich zu sehr.“

Sie ist nicht die Einzige, die von Hollywood überfordert ist. So verriet Haudegen Sylvester Stallone, 64, gerade, dass ihn einst schwere Ängste quälten: Nach mehreren Film-Flops und zwei zerbrochenen Ehen zweifelte er an sich selbst. Auch Angelina Jolie, 35, soll depressiv gewesen sein, behauptet Autor Ian Halperin in seiner Biografie über die Schauspielerin.

selbst die jüngeren Stars sind schon schwer gestresst. Robert Pattinson, 24, verriet, dass ihn der Medienrummel überfordert, er sich ständig frage, was andere von ihm denken würden und was er machen solle, damit man ihn mag. Kollegin Jessica Biel, 28, jammert trotz profitabler Hollywood-Gagen: „Ich weiß einfach nie, wann mein nächster Scheck kommt!“ Und Kirsten Dunst, 28, hat sich wegen ihrer Ängste vor zwei Jahren sogar kurzerhand selbst in eine Klinik eingewiesen.

„Es liegt daran, dass man nie zur Ruhe kommt“, glaubt Emma Thompson. „Es ist, wie bei einem großen Schiff die Bremsen anzuziehen.“ Der Preis, den die Stars für ihren Ruhm zahlen müssen – wenn sie nicht, wie Thompson, die Notbremse finden.

Hanne Riepenhoff