Vernachlässigt Kate Hudson ihren Sohn?

Liebe macht blind

Warum Kate Hudson ihr neuer Freund Matt Bellamy ganz offensichtlich wichtiger als der eigene Sohn.

Für eine Mutter ist ihr Kind das Wichtigste auf der Welt. Bei Kate Hudson, 31, ist das anders. Ihr Sohn Ryder, 6, musste in der Vergangenheit schon oft schmerzlich erfahren, dass seiner Mutter ihre Männer wichtiger sind als er. Also nichts Neues, dass er wieder nur das Anhängsel ist, seit sie sich in ihren neuen Freund, Muse-Frontmann Matt Bellamy, 32, verliebt hat. Aber das, was die Schauspielerin jetzt vorhat, könnte dem Kleinen langfristig großen Schaden zufügen.

Sie will mit Matt auf Tournee gehen. Nachdem es erst Gerüchte gab, sie wolle zu dem Rockmusiker nach London ziehen, begleitete Kate ihn und seine zwei Bandkollegen in den letzten Wochen zu ihren Konzerten in Europa. Dabei hat sie wohl Blut geleckt: In einem aktuellen Interview sagte sie: „Ich wäre nicht abgeneigt, wieder in einem Tourbus unterwegs zu sein. Das ist wundervoll!“ Ob ihr Sohn, der wie immer mitkommen müsste, diese Meinung teilt? Wohl kaum.

Im aktuellen Urlaub mit den beiden wirkte Ryder abwesend. Die Fotos aus den Schweizer Alpen zeigen ein dauerknutschendes Pärchen und einen Jungen, der außen vor ist. Ryder wirkt fehl am Platz, wie so häufig mit den Ex-Freunden seiner Mutter. Schon oft hatte sie ihm neue Väter präsentiert, die meist nicht lange blieben. Keine guten Voraussetzungen für ein Scheidungskind, das Halt sucht. Denn auch Ryders Vater, Musiker Chris Robinson, 43, hat andere Prioritäten: Mit seiner neuen Frau hat er ein Baby.

Wie soll der Sechsjährige eine Rock-Tour überstehen? Monatelang sind Muse unterwegs, fast jeden zweiten Tag an einem anderen Ort auf der Welt. Schule? Freunde? Ein Zuhause? Das wird Ryder dank seiner Mutter vielleicht nie kennenlernen. Dabei müsste sie es besser wissen: Sieben Jahre tourte sie mit Ex Chris Robinson. Und da hat sie nicht erkannt, dass dieses Leben nichts für ein Kind ist?

Hanne Riepenhoff