Madonna: Regie-Tyrannin

Am Set ist sie der Boss

Madonna hat die Lizenz zum Brüllen. Motzen, meckern, manövrieren: Hobby-Regisseurin Madonna avanciert am Set ihres neuen Films „W. E.“ (Kinostart: 2011) zum Schauspielerschreck.

Als Regisseurin ist Pop-Diva Madonna unausstehlich. „Sie analysiert jede Szene und bringt die Mitarbeiter zur Weißglut“, macht ein Crew-Mitglied seinem Ärger in der britischen Zeitung "Sun" jetzt Luft. „Madonna hat nervenaufreibende drei Stunden für eine Zehn-Sekunden-Szene gebraucht!“  

„Ich bin besessen davon, einen perfekten Film zu drehen“, verkündete die Queen of Pop bereits vorab. Alles, was die 52-Jährige anfasst, muss zu Gold werden: Auch bei der Entwicklung ihres Mutter-Tochter-Modelabels Material Girl überließ sie nichts dem Zufall. Beim Shooting mit Testimonial Taylor Momsen griff die Sängerin sogar selbst zur Kamera: „Madonna hat alles neu positioniert, damit es in ihr Bild passt“, stöhnte Momsen später.

Doch warum riskiert die Erfolgsfrau mit ihrem Perfektionismus jetzt sogar die Dreh­arbeiten? Blind vor Wut will sie es angeblich ihrem Ex-Mann Guy Ritchie heimzahlen, der ihre letzte Regie-Arbeit „I Am Because We Are“ 2008 als „grauenhaft“ abkanzelte. Klappe! Und, Action …