Britney Spears: Für die Karriere unters Messer

War sie beim Beauty-Doc?

Um sich für ihr großes Comeback zu rüsten, hat sich die Sängerin die Lippen aufspritzen lassen. Welche Rolle ihr Vater und ihr Freund dabei spielen …

Ein kleiner Eingriff, der allerdings große Wirkung haben soll: Anfang 2011 will die Sängerin ihr neues Album veröffentlichen – und das mit geballter Sex-Offensive: So will sie sich nicht nur optisch ein neues Image zulegen, auch Sound und Lyrics sollen deutlich härter werden. Drei Songs hat Britney bereits eingespielt, in einem heißt es: „Wenn du es hart willst, leg dich auf den Rücken …“

Sex sells. Das weiß auch Britneys Vater Jamie, 58, der nach wie vor als gesetzlicher Vormund seiner Tochter fungiert. Er zahlte auch Britneys OP und engagierte ein Team von Personal Trainern und Ernährungsberatern, die auch den Body der Pop-Prinzessin wieder auf Erfolg trimmen sollen. Und noch jemand übt Druck auf Britney aus und will, dass sie mehr auf ihr Äußeres achtet: Jason Trawick, 38, ihr Manager – und der Mann an ihrer Seite. „Sie ist nicht der Typ, der sich stundenlang pflegt. Sie hasst es, ihre Haare zu waschen, und manchmal stinkt sie geradezu“, beklagte er sich unlängst. Autsch. Das hört keine Frau gern.

Es scheint, als sei Britney zum Spielball ­ihres Vaters und ihres Freundes geworden. Doch ein Ende ist zumindest in Sicht: Nur noch etwa knapp drei Monate, dann wird das Gericht von Los Angeles erneut über Britneys Vormundschaft entscheiden. Dann könnte die 28-Jährige endlich wieder eigene Entscheidungen treffen, über sich selbst bestimmen. Der zuständige Richter, Reva Goetz, hatte sie, ihren Vater und Therapeuten kürzlich zu Einzelgesprächen getroffen und soll von ihrem Zustand positiv überrascht gewesen sein. Britney habe in den vergangenen Monaten enorme Fortschritte gemacht, und es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis sie wieder alles fest im Griff hat. Auch ihre Karriere.  

Jennifer Hartfeld