Exklusiv: OK! traf Liliana Matthäus

Über ihre Pläne

Liliana Matthäus entwirft Schmuck, geht nach Paris – alles ganz ohne Lothar. In OK! spricht sie über ihre neuen Pläne - und verliert dabei kein Wort über ihren Ehemann.

Konfetti wirbelt durch den Raum, während sie den Kopf hin und her wirft. Liliana Matthäus, 22, hat Power. Keine Spur von Ermüdung. Die Schlagzeilen über das Liebes-Wirrwarr mit Ehemann Lothar, 49, scheinen vergessen. Mit spektakulären Fotos für das neue Modelabel Acid Couture meldet sie sich nun zurück. OK! war exklusiv beim Fotoshooting in München dabei und sprach mit Liliana über alles – nur nicht über Lothar …

Lesen Sie eigentlich all die Artikel, die über Sie geschrieben werden?  

Gerade am Anfang habe ich mir alle Berichte sehr zu Herzen genommen. Aber mittlerweile versuche ich dem aus dem Weg zu gehen. Doch Frauen sind von Natur aus neugierig. Und selbst wenn ich die Artikel nicht selbst lese, erzählt mir irgendjemand davon.  

Fühlen Sie sich falsch dargestellt?
90 Prozent der Dinge, die ich über mich lese, stimmen einfach nicht. Wenn die Leute mich dann persönlich kennenlernen, sagen sie oft: Du bist ja gar nicht so, wie wir gedacht haben.

Was haben Sie denn aus den ganzen Geschichten über Ihr Privatleben gelernt?
Es war schwachsinnig, da überhaupt irgendwann mal drüber zu reden. Ich glaube, jeder Mensch sollte so was für sich behalten. Und das werde ich künftig auch tun. (grinst)

Wie sehen denn Ihre beruflichen Pläne aus?
Ich gehe jetzt erst mal für einen Monat nach Paris. Morgens um 8 Uhr aufstehen, bis zu acht Castings am Tag, alles ablaufen, und dann wieder zurück nach Hause. In Städten wie Paris oder Mailand ist es besser, wenn du ein ganz normales Model bist. Sie wollen das Gefühl haben, sie entdecken jemanden.

Flüchten Sie aus Deutschland?

Nein, aber ich habe mich in den letzten Wochen bemüht, Deutschland fernzubleiben. Ich habe viel in London gemacht, zum Beispiel für britische Magazine wie „Schön!“ und „Kitten“. Paris ist ja nicht so weit weg, und spätestens Weihnachten bin ich wieder zurück in München.

Könnten Sie sich vorstellen, eigene Klamotten zu entwerfen?

Das würde ich supergern machen, aber ich habe da so meine Sorgen. Ich glaube einfach nicht, dass das gerade gut angenommen werden würde. In der letzten Zeit habe ich so viel auf den Deckel bekommen, dass ich mir denke, dass das momentan sowieso nur zerrissen wird.

Haben Sie denn schon mal was in dieser Richtung ausprobiert?

Ja. Ich habe mit einer Freundin Schmuck gemacht und den dann nur übers Internet vertrieben. Ich wollte einfach mal gucken, ob der Schmuck den Leuten gefällt, wenn sie nicht wissen, von wem er ist. Es gibt ja schon so viele prominente Schmuckdesignerinnen in Deutschland. (lacht)  

Wo sehen Sie sich selbst denn in zehn Jahren?

Für mich ist es ja schon sauschwierig zu sagen, was ich in einem Jahr mache. Ich interessiere mich für so viele Dinge. Vielleicht gehe ich im nächsten Jahr auf eine Modeschule. Ich habe ja schon mal in Israel Mode studiert und musste dann abbrechen, weil wir umgezogen sind. Aber ich lasse alles auf mich zukommen. Mir ist viel wichtiger, dass ich glücklich bin mit dem, was ich gerade mache.

Thomas Kielhorn