Lily Allen: Intime TV-Dokumentation

Sie spricht über Bulimie & Fehlgeburt

Um die sonst so laute Lily Allen war es in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden: Nach ihrer Fehlgeburt im letzten Oktober, hatte sich die Sängerin erst einmal zurückgezogen – nun lässt sie für die Dokumentation "Riches To Rags“ die schwere Zeit Revue passieren.

Eigentlich sollte der Fokus der Dokumentation ein Anderer sein: "Riches To Rags“ sollte die Entstehung des Vintage-Laden „Lucy in Disguise“ liegen – diesen Shop eröffnete Lily Allen gemeinsam mit ihrer Schwester Sarah Owen.

Doch die Dreharbeiten wurden Lilys Schwangerschafts-Komplikationen und der anschließenden Fehlgeburt überschattet. Deshalb spricht Lily erstaunlich offen über ihre Erfahrungen:

„Es war ein wirklich sehr harter Kampf – ich denke eine solche Sache verändert einen auf jeden Fall.“

Und auch, wenn es um ihre Magersucht geht, nimmt Lily kein Blatt vor den Mund:

„Ich war es gewohnt, mich nach den Mahlzeiten zu übergeben. Darauf bin ich nicht stolz! Aber ich sag euch was: Alle kamen zu mir und sagten, wie toll ich aussehe und ich war plötzlich auf Magazin Covern. Und ich dachte, ich sehe gut aus und es war toll plötzlich Kleider anziehen zu können und mich gut zu fühlen. Aber ich war nicht glücklich – wirklich nicht ...“

Wir ziehen unseren Hut vor so viel Ehrlichkeit und Offenheit, Miss Allen! Wir sind sicher, dass sie anderen Frauen, die ebenfalls eine Fehlgeburt erlitten haben oder an Bulimie erkrankt sind, hilft selbst auch offener mit ihrem Schicksal umzugehen ...

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