Madonna: Skandal um ihr Hilfsprojekt in Malawi

Sie wollte den Bau einer Mädchenschule unterstützen

Kürzlich gab Madonna bekannt, dass ihr Hilfsprojekt in dem südostafrikanischen Land Malawi gescheitert ist. Der ehemalige Vorsitzende ihrer Hilfsorganisation „Raising Malawi“ soll Geld veruntreut haben.

So hat sich Madonna das nicht vorgestellt. Eigentlich wollte die "Queen of Pop" in Malawi eine Mädchenschule bauen lassen, denn aus dem afrikanischen Land hat sie bereits zwei Kinder adoptiert und engagiert sich seither sehr für die Menschen dort. Doch der Vorsitzende ihrer Organisation „Raising Malawi“ soll Gelder veruntreut haben und 3,8 Millionen Dollar (ca. 2,7 Millionen Euro) statt in die neue Schule, unter anderem in eine Golfclub-Mitgliedschaft, ein Auto und einen Fahrer, investiert haben.

Die Bewohner des Dorfes in dem die Schule gebaut werden sollte, sind daher eher schlecht auf Madonna zu sprechen und werfen ihr vor, sie hintergangen zu haben. Die Sängerin wehrt sich und schaltet ihre Anwälte ein, die nun an einer Klage gegen die Beteiligten des Skandals arbeiten.

Hoffentlich wird der Schuldige des Skandals seine Strafe bekommen - und der Schatten über Madonnas soziales Engagement in Malawi schnell verblassen ...

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