Michelle Hunziker spricht über ihre Sekten-Zeit

Sie steckte in einer Lebens-Krise

Heute ist Michelle Hunziker eine starke Frau, die mit beiden Beinen mitten im Leben steht und erfolgreich im Beruf ist. Doch vor elf Jahren steckte sie inmitten einer Lebenskrise und geriet deshalb in die Fänge einer Sekte.

Michelle Hunziker ist heute stark. Erst vor Kurzem trennte sie sich von ihrem Freund Daniele Pecci, nachdem er sie betrogen hatte. Doch im Jahr 2000, mit gerade einmal 23 war sie viel angreifbarer und geriet in die Fänge einer Sekte, wie sie in einem Interview mit der befreundeten italienischen Journalistin Simona Ventura verriet:

„Ich war 23, hatte gerade meinen Vater verloren. Man fühlt sich allein, ist sehr schwach, diese Leute tauchen im Moment der größten Verletzlichkeit auf. Sie sind psychologisch sehr gut geschult. Es fällt ihnen leicht, dir einzureden, dass sie es gut mit dir meinen.“

Die Sekte „Krieger des Lichts“, denen auch Paulo Coelho, ein brasilianischer Autor, viele Jahre lang angehörte, wickelte die schöne Blondine um den Finger:

„Diese Menschen sind immer in den emotional schwächsten Momenten auf mich zugekommen, haben dann zugeschlagen und mich sehr verletzt. Sie haben sich an meinen Gefühlen bereichert. Wer in eine solche Situation gerät, dem geht es wie einem Drogenabhängigen, davon wieder loszukommen, ist sehr sehr schwierig.“

In dieser Zeit entfremdete sie sich von ihrer Mutter, ihrem damaligen Ehemann Eros Ramazzotti und ihrer kleinen Tochter Aurora. Doch die Liebe zu ihrem Kind und eine Erscheinung ihres Vaters gaben ihr die Kraft für den Ausstieg:

„Mein Vater erschien mir im Traum und sagte, dass es Zeit sei aufzuwachen.“

Bewundernswert, wie offen Michelle über ihre Vergangenheit sprechen kann und sie inzwischen die strahlende Blondine ist, die wir kennen und mögen!