Moby wettert gegen Britney Spears

Sie macht Fabrik-Musik

Kampfansage? Der sonst so friedfertige Musiker Moby feuert gegen Britney Spears. Er glaubt, dass ihre Musik keine echte Musik, sondern Fabrikware sei.

„Das, was Britney macht ist Spaß aber keine Musik!“ Zack, diese Aussage von Moby sitzt. Doch mit seiner nächsten Aussage relativiert der 45-Jährige den verbalen Tiefschlag auch wieder:

„Ich schätze es als Popkultur-Phänomen und ich mag auch ein paar der Songs, wenn ich sie in einem Einkaufszentrum oder so etwas höre.“

Aha! Wenn Britney Spears' Musik also aus der Konserve kommt, was ist dann für Moby frische, echte Musik? Auch dafür hat er eine Antwort parat:

"Musik ist etwas, das Emotionen und Integrität auf eine wirklich interessante und direkte Art kommuniziert“, erklärt er im Magazin „Spinner“.

Und diese Aufgabe scheinen, Mobys Meinung nach, Pop-Prinzessinnen, wie Britney und Co., nicht zu erfüllen. Aber wird er selbst denn immer seinen eigenen Ansprüchen gerecht? Scheinbar nicht:

"Ich bin ständig verwirrt über diese ganze Sache. Ich habe Platten gemacht, die jeder gehasst hat und die ich geliebt habe, und ich habe Platten gemacht, die jeder geliebt hat und die ich bestenfalls mittelmäßig fand. Ich weiß nicht, wie das alles passiert ist. Ich hatte ehrlich gesagt nie eine Ahnung von dem, was ich gemacht habe."

Da drängt sich folgende Frage auf: Wenn Moby es nicht einmal schafft seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden – wie soll Britney das dann schaffen?