Nick Carter spricht über Drogensucht

Vorwürfe gegen Eltern

Bittere Wahrheit: Während seiner Solo-Tour sprach Nick Carter erstmals über seine schwere Kindheit. Gewalt, Drogen und Alkohol seien in der Familie an der Tagesordnung gewesen. Auch deshalb sei er selbst abhängig gewesen.

Er war der Sunnyboy der "Backstreet Boys" und wurde dafür von Millionen von Mädchen verehrt. Doch, dass es in ihm selbst ganz anders aussah, gestand Nick Carter nun erstmals öffentlich. Im Interview mit der amerikanischen "In" verriet der 31-Jährige kürzlich:

"Meine Geschwister wuchsen mit Gewalt auf, Drogen und Alkohol. Das prägt. Ich kopierte, was mir vorgelebt wurde. Dass ich auf die schiefe Bahn gerate, war nur eine Frage der Zeit."

2008 gestand der Sänger erstmals, selbst unter jahrelanger Drogen- und Alkoholsucht zu leiden. Einmal stürzte der einstige Teenie-Schwarm so stark ab, dass es tödlich hätte ausgehen können:

"Nach einer Tour durch Russland, auf der ich tagelang hart gefeiert hatte, war ich so vollgepumpt mit Zeug, dass ich umkippte. Das war verdammt knapp und hätte auch anders ausgehen können."

Hilfe und Unterstützung fand Nick in dieser schwierigen Zeit bei seinen übrigen Bandmitgliedern: "Meine Backstreet Boys erwiesen sich als echte Ersatzfamilie, waren da für mich, vermittelten mir Werte, die ich von zu Hause nicht kannte"

Doch nicht nur er litt unter dem schwierigen Elternhaus - auch sein Bruder Aaron rutschte ab. Kürzlich brach er in einem Interview mit RTL in Tränen aus:

"Ich will hier niemanden anklagen oder beschimpfen, ich will nur meine Geschichte erzählen. Die wahre Geschichte. Ich hätte sie wegen verschiedener Dinge verklagen können. Zum Beispiel, weil sie mein Geld nicht richtig verwaltet haben. Weil sie meine Steuern nicht bezahlt haben und weil sie mir zu meinem 18. Geburtstag einen Berg von zwei Millionen Dollar Schulden übergeben haben."

Wieder einmal zeigt sich, dass hinter dem Star-Faktor häufig ernsthafte Probleme stecken. Hoffentlich haben die Carter-Brüder diese schlimme Zeit überwunden ...