Christina Aguilera spricht über schwere Zeit

Offenes Interview

Christina Aguilera hatte sicher schon besser Jahre, als das Letzte. Eine Scheidung, ein verpatzter Superbowl-Auftritt, diverse Aussetzer auf Partys und Fashion Fehltritte hat sich Frau Aguilera geleistet. Keine Glanzleistung – doch Miss Aguilera vergeht das Lachen trotzdem nicht ...

„Manchmal, vor allem in den letzten sechs Monaten, fühle ich mich als müsste ich mich ans Fenster stellen und all meinen Ärger herausschreien. Ich lache aber auch viel in letzter Zeit. Leute erwarten von mir, dass ich weine, aber ich lache immer, wenn etwas schief geht.“

Stimmt, es heißt ja nicht umsonst: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Doch hört man Agulieras Statements über Jordan Bratman, könnte einem das Lachen im Halse stecken bleiben:

„Wir waren beide keine Engel. Es kam zu einem Punkt, wo mich unsere Beziehung an meine eigene Kindheit erinnert hat. Ich will nicht, dass mein Sohn in einem spannungsgeladenen Zuhause aufwächst. Ich wusste, wie die Medien auf die Scheidung reagieren würden, aber ich richte mein Leben nicht nachdem, was irgendjemand von mir denken könnte.“

Und auch einen weiteren Tiefpunkt lässt Christina Aguilera nicht unangesprochen. Ihre Pleite beim Superbowl:

„Ich habe mich in meinen Emotionen verloren und habe deshalb den Text verhauen. Ich bin nach dem Superbowl mit Matt essen gegangen und habe darüber gelacht, wie ich aus mir selbst eine Trivial Pursuit Frage gemacht habe: Welcher weibliche Sänger hat den Text der National Hymne verpatzt?“

Und zu guter Letzt äußert sich Miss Aguilera auch noch zu ihrem Sturz bei den Grammys:

„Ich konnte immer gut auf High Heels laufen, sogar schwanger. Seitdem habe ich mir selbst eingeschärft: Trage niemals High Heels und eine Schleppe! Ich danke Jennifer Hudson, die mich aufgefangen hat, sonst wäre ich gestürzt. Ich musste lachen, weil ich wusste: Noch schlimmer kann es nicht werden.“

Super, klingt ganz so, als hätte Christina Aguilera nun reinen Tisch gemacht und kann mit ihrem turbulenten, letzten Jahr abschließen. Hoffentlich wird das nächste weniger aufwühlend für sie und hoffentlich verliert sie auch ihren Humor nicht ...