Hat Lady GaGa Japan-Spendengelder veruntreut?

Sie soll das gesammelte Geld selbst behalten haben

Lady Gaga sammelte nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe in Japan Geld, indem sie für rund 5,80 Euro Armbänder verkaufte – angeblich für den guten Zweck. Doch eine Anwältin behauptet nun, GaGa hätte die Spendengelder in ihre eigene Tasche fließen lassen.

Das ist gar nicht glamourös, Lady GaGa. Wenn man den Anschuldigungen einer Anwältin aus Michigan Glauben schenken kann, soll Lady GaGa den Erlös ihrer Spendenaktion, die sie nach dem Tsunami in Japan startete, nicht den Opfern, sondern sich selbst zu Gute kommen lassen haben.

Ari Kresch von der Anwaltskanzlei 1-800-LAW-FIRM behauptet, dass Miss Germanotta die Armbänder mit der Aufschrift „Wir beten für Japan“ zwar für rund 5,80 Euro mit den Worten „Alle Erlöse gehen an Hilfsmaßnahmen in Japan“ verkauft hat, dieses Versprechen aber nie wahr gemacht haben soll:

„Ich verklage Lady GaGa, weil sie dafür verantwortlich ist, dass das Geld, welches sie für wohltätige Zwecke eingenommen hat, auch wirklich dort landet“, erklärte Kresch der britischen Zeitung „The Sun“.

Ob Kresch mit ihren Anschuldigungen richtig liegt, ist allerdings noch nicht klar. Denn Lady GaGa selbst zeigt sich noch immer Japan engagiert und erschien am 25. Juni mit riesengroßen, aufgemalten Manga-Augen beim „MTV Video Music“-Charity Event in Japan. Dort sammelte sie gemeinsam mit anderen Prominenten, wie zum Beispiel Tokio Hotel, Gelder, die allesamt dem japanischen Roten Kreuz zu Gute kommen sollen.

Hoffentlich erweisen sich die Anschuldigungen gegen die Pop-Sängerin bald als böse Gerüchte, schließlich reist Lady GaGa für ihr Leben gern nach Japan und fühlt sich von den Menschen dort inspiriert - nicht nur zu Spendenaktionen, sondern auch zu neuen Songs!

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