Daniel Küblböck ist Selfmade-Millionär

Von DSDS zum Strominvestor

Daniel Küblböck wurde durch die erste „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel im Jahr 2003 als durchgedrehter Spaßvogel bekannt. Damals investierte er in Solar-Energie, die ihn heute zum Selfmade-Millionär machte. Was ist seine Erfolgsgeschichte?

Daniel Küblböck war der Spaßvogel der ersten DSDS-Staffel und es gab bis heute keinen abgedrehteren Kandidaten, der vor Dieter Bohlen sang. Doch, anders als man es von dem bunten Vogel erwarten würde, hat er das Geld, welches er mit seiner Erfolgs-Platte eingespielt hat, nicht auf den Kopf gehauen. So erzählte er in der Talkshow von Moderator Markus Lanz, dass er sich damals dazu entschied, in Solarenergie zu investieren:

„Das war zu der Zeit noch relativ neu und die Regierung hat das subventioniert. Ich habe mir das dann angeguckt und dachte mir, die Sonne scheint ja immer – was ja bei den Aktien nicht so ist. Ich fand das damals so klasse, weil ich ja auch immer von positiver Energie gesprochen habe.“

Heute stehen die eine Millionen teuren Solarstrom-Anlagen auf den Dächern eines Sägewerks und lassen die Kassen des 25-Jährigen ordentlich klingeln. Pro Kilowattstunde erhält er 57,4 Cent an staatlichen Subventionen und sein Vertrag läuft über 20 Jahre, er selbst nett es „einen schönen Betrag“.

Zwar wirft ihm eine Wirtschaftsexpertin in der Sendung Naivität vor, doch Küblböck wirkt nicht nur äußerlich reifer, auch seine schlagfertige Antwort beweist, dass er endlich erwachsen geworden ist: „Ich finde es von Ihnen naiv, dass Sie denken, die Jugend wäre naiv.“

Daniel Küblböck fühlt sich sichtlich wohl und sagte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Für mich geht das Leben jetzt erst richtig los. Alles andere, was ich zuvor erlebt habe, kann man als Lehre bezeichnen.“ Schön, dass sich der durchgeknallte Küblböck mit so viel positiver Energie so schön bodenständig zeigen kann!