GNTM: Günther Klum vs. Jana Beller

Wer hat Schuld an der Vertragskündigung?

Der GNTM-Skandal ist perfekt: Zunächst hieß es, dass der Vertrag von Jana Beller bei Heidi Klums Modelagentur „ONEeins“ fristlos gekündigt worden sei. Doch nun der Gegenschlag: Die GNTM-Siegerin behauptet nun, sie hätte zuerst gekündigt. Derweil wird der Schuldige für Janas Vertragskündigung gesucht. Für Heidi Klums Vater Günther ganz klar: Janas Freund Dimitri.

Es scheint ganz so, als sei das letzte Wort im Fall „Jana Beller“ noch nicht gefallen, denn nachdem ihr Management „ONEeins“ dem Model fristlos kündigte, macht Heidi Klums Vater, Günther Klum, seinem Ärger erstmals richtig Luft und verrät gegenüber der „Bild“-Zeitung, warum die Zusammenarbeit mit Jana nicht funktioniert hat:

„Das Problem mit Jana war ihr Freund Dimitri, der uns sagte, er hätte die letzte Entscheidung über alles, was Jana macht. Seitdem kam keiner mehr an sie heran. Wir haben alles Erdenkliche versucht, sie zu erreichen, per Brief, per Fax, per E-Mail, es kam nie eine Antwort. Das war kein professionelles Arbeiten mehr, darum mussten wir uns von ihr trennen.“

Er macht für das Scheitern der Zusammenarbeit ganz allein Janas 25-jährigen Freund Dimitri verantwortlich und betont, dass er nichts von dem Verhalten der beiden hält:

„Dimitri meint wohl, er könne Jana jetzt alleine managen. Um es vorsichtig auszudrücken, finde ich sein Verhalten sehr seltsam. In diesem Falle hat er schon einmal zu hoch gepokert.“

Jana selbst sieht das natürlich ganz anders und ist jetzt heilfroh dem Vertrag endlich entkommen zu sein – obwohl genau dieser vor knapp zwei Monaten noch ihr größter Traum war:

„Mir geht es gut. Ich bin froh, dass alles vorbei ist. Ich verfolge meinen Traum, international Karriere zu machen“, erklärt sie gegenüber der „Bild“-Zeitung. Und auch ihr Anwalt David Gappa zeigt sich wenig vom Schachzug der Klumschen Modelagentur begeistert:

„Dass 'ONEeins' Jana Beller gefeuert hat, entspricht nicht der Wahrheit. Ich habe mit ihrer Vollmacht die vermeintlichen Verträge bereits am 21. Juli einseitig beendet.“

Wer in diesem Wirrwarr von Aussagen nun die Wahrheit sagt, ist schwer zu definieren. Fest steht nur: Hier ist wahrscheinlich noch immer nicht das letzte Wort gesprochen!